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Erste Infos zu iOS 13 durchgesickert

Im Sommer steht wie üblich ein großes Update des Betriebssystems von iPhone, iPad und iPod touch an. Apple plant interessante Umbauarbeiten an der Oberfläche.

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iOS 12

iOS 12 erschien im Herbst 2018. Zu den Highlights gehörten bessere Performance, Automatisierung über Kurzbefehle und Funktionen fürs digitale Wohlbefinden.

(Bild: Apple)

Neues Jahr, neues iOS: Auch 2019 plant Apple für Juni oder Juli zur Entwicklerkonferenz WWDC in San Jose die Vorstellung eines frischen Betriebssystems für iPhone, iPad und iPod touch.

Zu den angedachten Neuerungen sind nun erste Details durchgesickert. Mit der endgültigen Version von iOS 13 wird allerdings – wie auch sonst üblich – nicht vor Herbst gerechnet.

Wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg nun unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, stehen in iOS 13 einige Umbauten der Nutzeroberfläche des Mobilbetriebssystems an. So will Apple angeblich den aus macOS Mojave (10.14) bekannten Nachtmodus ("Dark Mode") auf iPhone, iPad und iPod touch holen. Damit lässt sich die Oberfläche abdunkeln, Grundfarbe ist dann Schwarz statt Weiß.

Ziel ist es, dass Nutzer ihr Gerät zur Abend- und Nachtzeit angenehmer nutzen können. Wenn Apple den Dark Mode so umsetzt wie unter macOS 10.14, wird es auch App-Entwicklern ermöglichst werden, eine Nachtmodus-Ansicht ihrer Anwendung zu definieren – die Umschaltung erfolgt dann entweder automatisch oder auf Nutzerwunsch.

Ebenfalls berichtet wird über "Verbesserungen" bei der iPhone-Fahrzeugintegration CarPlay. Welche dies sind, ist allerdings noch unklar – zuletzt hatte Apple hier in iOS 12 unter anderem endlich alternative Navi-Anbieter zugelassen, so dass man sich nicht mehr zwingend auf Apple Maps stützen muss. Beim iPad stehen in iOS 13 ebenfalls UI-Neuerungen an, so Bloomberg. Dazu gehört ein neuer Home-Bildschirm, der seit langem von Nutzern gewünscht wird – aktuell stellt dieser schlicht Icons dar und ist wenig informativ.

Apps sollen auf dem großen Bildschirm der Tablets zudem erstmals eine Karteireiter-Funktion (sprich: Tabs) erhalten, so dass man mehrere Instanzen einer App gleichzeitig offenhalten darf – ähnlich wie Tabs in einem Browser. Auch dies ist ein Feature, das man – so ähnlich – aus macOS kennt. Weiterhin bastelt Apple angeblich am Dateimanagement des iPad. Dies ist aktuell ein großer Kritikpunkt: So besitzt das iPad Pro 2018 zwar die Fähigkeit, Inhalte von Speichermedien via USB-C zu lesen, bietet aber keine Funktionen, die über die Anzeige von Bildern in der Foto-App hinausgehen.

Im Service-Bereich will Apple ebenfalls nachlegen: iOS 13 soll sowohl einen Magazin-Abo-Dienst als auch ein neues Videoangebot enthalten. (bsc)