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Ex-Apple-Mitarbeiter entwickeln Rückfahrkamera mit Smartphone-Anbindung

Die RearVision von Pearl steckt in der Nummernschildeinfassung und verfügt über zwei Bildsensoren.

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Die Pearl RearVision gibt's leider zunächst nur in den USA.

(Bild: Hersteller)

Eine Gruppe ehemaliger Apple-Mitarbeiter hat ein interessantes Start-up gegründet, dass die Sicherheit von Autos erhöhen soll. Die Firma namens Pearl bietet eine kompakte Rückfahrkamera namens RearVision an, die sich per Smartphone ansteuern lässt. Das System ist sehr kompakt und besteht aus zwei HD-Bildsensoren, die auch bei Dunkelheit eingesetzt werden können.

Verbaut ist die Technik in einer Nummernschildeinfassung, die sich auch von handwerklich unbegabten Kunden leicht anbringen lassen soll. Das Bild wird digital übertragen , die Anzeige erfolgt über ein iOS- und Android-App. In der RearVision stecken Solarzellen, die dafür sorgen sollen, dass man den integrierten Akku nicht aufladen muss.

Mitgeliefert wird außerdem eine Smartphone-Anbringhilfe fürs Armaturenbrett sowie ein sogenannter Car Adapter, der Strom über den OBD-II-Anschluss erhält.

Darüber kann RearVision dann auch Fahrzeugdaten abfragen und Berechnungen vornehmen. Verbaut ist ein 8-Kern-Prozessor, der vier Cortex-A15 und vier Cortex-A7 enthält, zudem sind ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor und 8 GByte eMMC-Speicher integriert. Zudem meldet sich ein Lautsprecher mit Warngeräuschen. Die Drahtlosanbindung erfolgt via WLAN beziehungsweise Bluetooth 4.0.

Die Pearl RearVision wird anfangs nur in den USA angeboten – der Nummernschildadapter dürfte auf europäische Fahrzeuge auch nicht passen. In Amerika beginnt aktuell die Vorbestellungsphase, geliefert wird ab September. 500 US-Dollar soll die Rückfahrkamera kosten. Fahrzeuge ab 1996 sollen kompatibel sein. (bsc)