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Experte: Apples Bluetooth-Tracker nutzen Ultra-Wideband-Technik

Die "Apple Tags" sollen präziser arbeiten als bisherige Trackingsysteme. Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo liefert auch neue Details zum 5G-iPhone.

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Apples Bluetooth-Tags könnten ähnlich aussehen wie die Konkurrenz von Tile – aber womöglich mehr können.

(Bild: Tile)

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Apples neue Bluetooth-Tracker, deren Vorstellung bereits in dieser Woche erwartet wird, sollen sich durch eine besonders genaue Lagebestimmung auszeichnen. Das behauptet der üblicherweise gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo vom Geldhaus TF International Securities aus Taiwan. Einem neuen Bericht an Investoren zufolge werden die neuen Tags, die Hardware von Tile und anderen Spezialanbietern Konkurrenz machen sollen, die sogenannte Ultra-Wideband-Technik (UWB) verwenden. Gleichzeitig sollen auch alle neuen "iPhone 11"-Modelle, die dieses Jahr erscheinen, das Verfahren unterstützen.

Mit den "Apple Tags" soll es möglich sein, Schlüssel, Taschen, Geldbeutel und andere leicht verlierbare Objekte mit einem Bluetooth-Tracker zu versehen, die sich dann mittels iOS-Gerät wieder auffinden lassen. Entsprechende Gerüchte gibt es seit mehreren Wochen. Apple plant offenbar unter anderem einen Augmented-Reality-Modus, bei dem man im Raum sehen kann, wo ein verlorenes Objekt mit "Apple Tag" genau liegt.

Die UWB-Technik ist ein Kurzstreckenfunkverfahren geringer Leistung, das eine präzisere Ortsbestimmung als bisherige Verfahren wie Bluetooth Low Energy (BLE) oder schlichtes WLAN verspricht. Die Distanz soll zwischen einem Smartphone und einem Tag soll bis zu Hundertmal genauer berechnet werden können als bei den älteren Techniken. Wie viel die "Apple Tags" kosten und ob sie sich auch mit älteren iPhone-Modellen nutzen lassen werden – dann womöglich weniger präzise – ist bislang unklar.

Kuo hat weiterhin neue Infos zu einem ersten 5G-iPhone publiziert. Er rechnet damit, dass dieses wie erwartet im Jahr 2020 verfügbar sein wird. Apple plane dafür einen "komplett neuen Formfaktor" sowie "Upgrades bei den Kamerafunktionen" – etwa ein Time-of-Flight-Sensor für die 3D-Erfassung.

Apple war in Sachen Unterstützung neuer Mobilfunkverfahren in der Vergangenheit stets vergleichsweise langsam – so kam etwa erst das zweite iPhone-Modell mit UMTS. Der Konzern scheint zu hoffen, dass die 5G-Infrastruktur im Herbst 2020 deutlich besser ausgebaut ist als noch in diesem Jahr – obwohl Konkurrenten wie Samsung oder Huawei bereits 5G-Geräte auf den Markt gebracht haben oder dies zeitnah planen.

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(bsc)