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Experte: Kaby-Lake-MacBooks mit 32 GByte noch in diesem Jahr

Ein üblicherweise gut informierter Analyst glaubt, dass Apple Käufern von Profi-Macs einen wichtigen Wunsch erfüllen wird – relativ zeitnah.

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Das aktuelle MacBook Pro mit Touch Bar könnte bald alt aussehen.

(Bild: Apple)

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Zu den größten Kritikpunkten am neuen MacBook Pro gehört die Tatsache, dass Apple "nur" Skylake-Prozessoren verbaut – und die Maschinen, so zumindest das Konzernmanagement, aus Akkuerwägungsgründen nur mit maximal 16 GByte RAM ausgestattet sind.

Wer damit nicht zurechtkommt, muss sich womöglich nicht mehr sehr lange gedulden. Wie der in Apples asiatischer Lieferantenszene gut vernetzte Analyst Ming-Chi Kuo vom Bankhaus KGI Securities herausgefunden haben will,soll es noch in diesem Jahr erste Macs mit Kaby-Lake-Architektur geben – und bis zu 32 GByte Hauptspeicher.

Die Massenproduktion von Kaby-Lake-Geräten könne bereits ab dem dritten Quartal, also ab Juli, starten – vermutlich aber zunächst nur mit 16 GByte. Ein neues "15-Zoll-MacBook" mit 32 GByte soll laut Kuo ab September vom Band laufen. Dieses werde "das wichtigste neugestaltete [Apple-]Produkt in diesem Jahr", so der Analyst in einer Notiz an Investoren. Die Maschine soll mit RAM der Desktop-Klasse ausgestattet sein und so High-End-User befriedigen. Apple arbeitet parallel an einer besseren Akkulaufzeit, die zuletzt einmal mehr für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Weiterhin glaubt Kuo an neue MacBook-Retina-Rechner mit 12 Zoll im Frühjahr. Diese kllnnten ab dem 2. Quartal, also ab März, in die Massenproduktion gehen und ebenfalls Kaby-Lake-Technik enthalten – möglicherweise erstmals mit bis zu 16 GByte als High-End- oder Built-to-Order-Konfiguration. Aktuell gibt's den kleinsten Mac nur mit 8 GByte.

Auch in Sachen Lieferbarkeit soll es bei den nächsten portablen Macs besser laufen – Produktionsverzögerungen sollen bald der Vergangenheit angehören. Aktuell kann man beispielsweise die Topkonfiguration des MacBook Pro mit 15-Zoll-Bildschirm in Apples Online-Laden erst in zwei bis drei Wochen bekommen – obwohl die Geräte bereits im November vorgestellt worden waren.

Keine Angaben machte Kuo dazu, ob Apple dem 13-Zoll-MacBook Pro eine größere SSD verpasst. Diese kann man derzeit nur beim 15-Zoll-Modell mit bis zu 2 TByte ordern – wenn auch zu einem saftigen Aufpreis. Die 13-Zoll-Variante wird mit maximal 1 TByte geliefert. Erweiterungsfähig sind die Maschinen nicht. (bsc)