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Externe Grafik für Thunderbolt-3-Macs: Blackmagic reicht eGPU Pro nach

Die neue Pro-Version der eGPU soll die Grafikleistung von Notebooks auf Workstation-Niveau bringen – zu einem hohen Preis.

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Blackmagic eGPU

Blackmagics eGPU ist auch für den Virtual-Reality-Einsatz gedacht.

(Bild: Blackmagic)

Der Videospezialist Blackmagic hat sein Angebot an externen Grafikeinheiten für Macs mit Thunderbolt-3-Schnittstelle ausgebaut: Neben der in Zusammenarbeit mit Apple entwickelten Blackmagic eGPU soll ab Ende November auch die neue "Blackmagic eGPU Pro" erhältlich sein, die ebenfalls exklusiv über Apples Online-Store und (manche) Ladengeschäfte des Mac-Herstellers vertrieben wird.

Im Unterschied zur bisher erhältlichen Ausführung mit einer Radeon-Pro-580-GPU setzt Blackmagic für die Pro-Version auf eine fest integrierte Radeon RX Vega 56 mit 8 GByte HBM2-Grafikspeicher. Ebenso wie das billigere Modell bietet auch die Pro-Ausführung eine Ladeleistung von 85 Watt, die mobile Macs – darunter das 15" MacBook Pro – auch bei der Ausführung leistungshungriger Aufgaben mit ausreichend Strom versorgen soll.

Neben vier USB-3-Ports (Typ A) ist die eGPU Pro mit zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen (USB-C) ausgerüstet, einen davon belegt der verbundene Mac, der andere lässt sich etwa zur Ansteuerung eines 5K-Displays oder zum Anschließen von Peripherie verwenden. Zusätzlich ist eine HDMI-2.0-Buchse (bis 4K bei 60 Hertz) sowie ein DisplayPort 1.4 vorhanden, der Bildschirme mit bis zu 5K unterstützt.

Die eGPU Pro hat zusätzlich einen DisplayPort.

(Bild: Blackmagic/Apple)

Die Pro-Ausführung soll eine Grafikleistung auf Workstation-Niveau bieten, wie Apple in der Produktbeschreibung verspricht.

Nutzer können auch mehr als eine der eGPUs einsetzen, merkt Blackmagic an, bestimmte Software wie DaVinci Resolve Studio würde davon erheblich profitieren. Von einem "Daisy-Chaining" rät der Hersteller allerdings ab, jede eGPU müsse an einem eigenen Thunderbolt-3-Port des Macs betrieben werden. Spiele würden allerdings meist nur eine eGPU ansteuern, so Blackmagic.

Die Blackmagic eGPU Pro setzt mindestens macOS 10.14 Mojave voraus und erfordert einen Thunderbolt-3-Mac. Derzeit gebe es Kompatibilitätsprobleme mit Windows, merkt Blackmagic an, diese würden aber in Zukunft durch den jeweiligen PC-Hersteller behoben. Apples Boot Camp zur Verwendung von Windows auf einem Mac unterstützt eGPUs derzeit nicht.

Apple führt die Blackmagic eGPU Pro in Deutschland zum Preis von knapp 1360 Euro. Ein lediglich 50 Zentimeter langes Thunderbolt-3-Kabel liegt bei. Ebenso wie beim billigeren, bereits verfügbaren Modell ist ein späteres Aufrüsten der GPU nicht vorgesehen.

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(lbe)