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Facebook-Chef setzt offenbar auf Klebeband als Schutz vor Hackern

Die im Display-Rahmen des MacBook Pro integrierte Kamera und das Mikrofon hat Mark Zuckerberg abgeklebt, wie ein Foto zeigt – wohl auch zum Schutz vor Industriespionage.

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(Bild: Zuckerbergs Facebook-Posting )

Facebook-Chef Mark Zuckerberg setzt offenbar auch auf simple Hilfsmittel, um sich vor dem Ausspähen seiner Privatsphäre sowie vor Industriespionage zu schützen: Auf einem von Zuckerberg veröffentlichten Foto ist zu sehen, dass bei einem auf dem Schreibtisch stehenden MacBook Pro die Kamera und das seitlich untergebrachte Mikrofon mit Klebeband abgedeckt wurden. Es handele sich auf dem Bild "mit ziemlicher Sicherheit" um den Arbeitsplatz des Facebook-Gründers, merkt The Next Web an.

Ein grünes Lämpchen neben der Kamera signalisiert, sobald diese aktiviert wird. Die Hardware-Verknüpfung von LED und der iSight-Webcam soll es eigentlich unmöglich machen, dass die Kamera ohne gleichzeitiges Aktivierung der Warnlampe angeht.

Forscher einer US-Universität haben allerdings demonstriert, dass sich dieser Mechanismus durch das Umprogrammieren des Kamera-Mikrocontrollers überlisten lässt – zumindest bei älteren Macs. Die Forscher spekulierten in ihrem 2013 veröffentlichten Paper, dass sich die Methode aber auch für neuere Geräte anpassen lässt.

Apple verbaut seit gut zehn Jahren eine Kamera im Displayrahmen der MacBook-Modellreihe sowie im iMac. 2010 wurde bekannt, dass eine US-Schulbehörde eine Überwachungssoftware auf den an die Schülern ausgegebenen MacBooks installiert hatte und damit auch heimlich Webcam-Aufnahmen anfertigte – dabei ging die Hinweis-LED jeweils nur kurz an, um ein Foto zu schießen und blieb so über längere Zeit unbemerkt. (lbe)