Falsches Kabel sorgt für MacBook-Pro-Verlangsamung

Auch wenn das Netzteil 100 Watt liefert, lässt sich ein Mac nicht unbedingt richtig aufladen. Dann ist oft die Strippe schuld, selbst wenn sie von Apple stammt.

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Apples Original-USB-C-Kabel: Strippe ist nicht Strippe.

(Bild: Apple)

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Besitzer von USB-C-fähigen MacBook-Pro-Modellen – egal ob mit 13-, 15- oder 16-Zoll – sollten aufpassen, welche Ladekabel sie an ihrem Netzteil einsetzen. Wird hier ein falsch dimensioniertes verwendet, kann dies beim Aufladen dazu führen, dass das gesamte System ausgebremst wird – bis hin zu einem kurzen Einfrieren der kompletten Maschine. Dabei genehmigt sich der zentrale kernel_task-Prozess große Ressourcen und die Systemlast steigt schlagartig auf 90 Prozent und mehr.

Nachvollziehbar ist dies etwa, wenn bereits ein Browser mit einer Reihe von Tabs sowie andere lastintensive Programme wie Office geöffnet sind. Spielt dann beispielsweise noch ein Video, ist die Maschine kaum mehr zu kontrollieren – man muss länger warten, bis sie sich erholt oder das Ladekabel abziehen, falls der Akku bereits ausreichend aufgeladen ist. Grund für das Phänomen ist die Tatsache, dass das MacBook Pro trotz aktiver Netzteilverbindung nicht mit ausreichend Strom versorgt wird. Der Rechner kann dann nicht mehr gleichzeitig den Akku befüllen und die Systemlast handhaben.

Verwirrend an dem Problem: Es tritt auch dann auf, wenn das Netzteil völlig ausreichend dimensioniert ist, etwa ein 100- oder 90-Watt-Gerät an einem MacBook Pro mit 13 Zoll. Wird hier jedoch das Kabel etwa eines MacBook mit 12-Zoll-Bildschirm verwendet (oder eine nicht ausreichend dimensionierte Strippe eines Zubehörlieferanten), stehen nicht genügend Watt bereit. Wer MacBook Pro und MacBook im gleichen Haushalt hat, sollte die Kabel daher am besten markieren.

Apple macht selbst auf die Tatsache der Inkompatibilität aufmerksam: In einem Supportdokument führt der Konzern auf, dass die Verwendung der falschen Strippe dazu führen kann, dass sich der Ladevorgang unnötig verlängert. Das ist aber nicht alles, auch das erwähnte Ausbremsen kann passieren.

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Nutzer sollten stets "das richtige USB-C-Ladekabel verwenden", heißt es. "Für einen optimalen Ladevorgang solltest Du das USB-C-Ladekabel verwenden, das mit Deinem Mac-Notebook geliefert wurde. Wenn Du ein USB-C-Kabel mit höherer Leistung verwendest, wird Dein Mac normal aufgeladen, aber du wirst keine kürzeren Ladezeiten feststellen. " Das Problem: Die Apple-Kabel sind auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden. Sie verfügen zwar über eine Markierung, doch die muss man mit der Lupe betrachten, wenn man sie an der langen Strippe überhaupt findet. Wie die Unterscheidung erfolgt, lesen Sie im oben verlinkten Artikel.

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(bsc)