Fehler bei iMessage-Nummernfreigabe: Apple verspricht Besserung

Nutzer, die den tief in iOS integrierten Messaging-Dienst verlassen, sollen Textnachrichten in Zukunft zuverlässig empfangen. Apple hat ein Bugfix-Update angekündigt.

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Von
  • Leo Becker

iMessage kann man ausschalten – es hilft nur nicht immer

iMessage soll die Handynummer künftig nicht mehr kapern. Ein Server-seitiger Fehler des Messaging-Dienstes sei bereits behoben, betont Apple in einer Stellungnahme gegenüber Recode – ein kommendes Software-Update enthalte außerdem einen zusätzlichen Bugfix. Details zum geplanten Veröffentlichungstermin und den angeblich beseitigten Problemen hat der Konzern nicht genannt.

Nutzer, die weiterhin Schwierigkeiten haben, können sich an den Support wenden, so der iPhone-Hersteller.

iMessage nutzt die Handynummer auf Wunsch als Account-ID – das ist bequem, weil andere iPhone-Besitzer, die ebenfalls iMessage einsetzen, Textnachrichten dann automatisch als iMessage über die Datenverbindung statt als oft kostenpflichtige SMS-Nachricht verschicken.

Verlässt man Apples Messaging-Dienst, beispielsweise beim Wechsel auf ein Android-Gerät, bleibt die Verknüpfung zwischen Mobilnummer und iMessage unter Umständen jedoch bestehen. Die Nachrichten von anderen iPhone-Nutzern werden dann weiterhin als iMessage ausgeliefert und erreichen den Empfänger somit nicht mehr.

Gewöhnlich trennt iMessage die Verknüpfung mit der Mobilnummer, sobald der Nutzer den Messaging-Dienst auf seinem iOS-Gerät deaktiviert – nur funktioniert dies offenbar nicht zuverlässig. Auch der Apple-Support ist teils nicht in der Lage, die Verknüpfung zu lösen, wie erst jüngst wieder ein Fall zeigte. Inzwischen hat das beharrliche Problem auch zwei Sammelklagen gegen Apple nach sich gezogen. (lbe)