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FileMaker liefert SDK für native iOS-Apps

Entwickler können aus existierenden FileMaker-Datenbanken eigenständige Anwendungen für iPhone und iPad bauen.

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FileMaker auf Mac, iPhone und iPad.

(Bild: Hersteller)

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Die Apple-Tochter FileMaker hat ein neues Software Development Kit publiziert, mit dem sich native iOS-Programme aus fertigen FileMaker-Datenbanken produzieren lassen. Zuvor war hierfür die Hilfs-App FileMaker Go notwendig. Wer das SDK einsetzen will, benötigt allerdings ein FileMaker-Developer-Abo, das pro Jahr 94 Euro kostet.

Apps, die mit dem FileMaker-SDK produziert wurden, sind allerdings derzeit nicht für den direkten Verkauf im App Store gedacht. Das teilte das Unternehmen seinen Kunden per E-Mail mit. Stattdessen ist vorgesehen, dass solche Anwendungen nur firmenintern zur Verfügung gestellt werden – etwa durch Mobile-Device-Management-Prozesse. Ob sich diese Haltung eines Tages ändert, bleibt abzuwarten.

Details zur Verwendung des SDK listet FileMaker in einem Supportdokument. Neben dem FileMaker-Developer-Abo müssen sich Interessierte auch bei Apples Entwicklerprogramm anmelden (kostenlos), um Xcode nutzen zu können. Die Verwendung des SDK ist nur auf dem Mac möglich. Im weiteren Prozess werden Signing-IDs, Zertifikate und eine App-ID erstellt. Xcode liefert dann ein Provisioning-Profil zur Installation der App aus. (bsc)