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Foxconn-Roboter für iPhone-Produktion noch ungeeignet

Apples großer Auftragsproduzent wollte seine Herstellung Schritt für Schritt durch Automaten übernehmen lassen. Die erste Generation der Foxconn-Roboter soll aber noch Defizite haben – für iPhones sind sie nicht genau genug.

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Herstellung bei Foxconn – mit Menschen.

(Bild: dpa, Ym Yik/Archiv)

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Der Plan des Auftragsfertigers Foxconn, seine Produktion für Apple künftig teilweise durch spezielle Roboter ausführen zu lassen, gerät ins Stocken. Wie das chinesische Wirtschaftsblatt Jiemian meldet, haben die bislang verwendeten "Foxbots" noch Schwierigkeiten, iPhones zusammenzusetzen. Einer der Grunde dafür sind die zu schlechten Toleranzen der ersten Generation der Roboter. Diese sollen bei 0,05 Millimeter liegen, während Apples iPhone-Produktion mindestens 0,02 Millimeter benötigt.

Laut dem Bericht kommt die Technik der Geräte aus der Automobilproduktion. Eine Anpassung an die feinmechanischen Notwendigkeiten der Herstellung von Apple-Smartphones scheint daher nicht einfach zu sein. Im Sommer hatte Foxconn-Chef Terry Gou noch angekündigt, dass ein Teil der Endmontage der iPhones von den "Foxbots" übernommen werden solle.

Bis zu 10.000 Roboter wollte er damals in die Fabriken stellen, die zwischen 20.000 und 25.000 US-Dollar pro Stück kosten. Zuvor hatte Gou gar vor, eine Million Roboter anzuschaffen, um die Abhängigkeit von menschlichen Mitarbeitern zu reduzieren.

Zuletzt hatte Foxconn aber weitere 100.000 Arbeiter eingestellt, um die iPhone-6-Produktion sicherzustellen. Der taiwanisch-chinesische Konzern soll nun an einer zweiten Generation seiner Roboter arbeiten, die genauer sind als die jetzigen Modelle. (bsc)