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Für iPhone und iPad: Apple arbeitet wohl an drehbarem USB-Stecker

Bilder aus China legen nahe, dass der Konzern demnächst neuartige Lightning-Strippen plant. Die lassen sich dann PC- und Mac-seitig nicht mehr falsch einstecken. Apple hatte bereits ein passendes Patent beantragt.

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Mehrere aus Apples chinesischer Lieferkette stammende Bilder (1, 2) legen nahe, dass der Hersteller mit seinen kommenden neuen iPhone- und iPad-Generationen auch ein neues Anschlusskabel plant. Wie bereits schon der proprietäre Lightning-Stecker, der auf iOS-Geräteseite verwendet wird, soll auch der USB-Anschluss beidseitig einsteckbar werden. Damit dürfte eine Frustration, die Nutzer seit Jahren kennen, zumindest bei iPhone und iPad wegfallen.

Neu gegen alt: Links die Standardstrippe, rechts die drehbare USB-Typ-A-Version.

(Bild: Sonny Dickson / Twitter)

Dass Apple eine entsprechende Technik planen könnte, ließ sich bereits einem Patentantrag aus dem Jahr 2013 entnehmen. Darin ist ein Standard-Typ-A-Stecker zu sehen, der elektrisch und mechanisch so verändert wurde, dass er beidseitig eingesteckt werden kann.

Die in China aufgetauchten Bilder, die angeblich aus der Fabrikation bei Apples Auftragsfertiger Foxconn stammen, erinnern stark an die in Apples Patentantrag enthaltenen Blaupausen. Der iPhone- und iPad-Hersteller wäre allerdings nicht die erste Firma, die drehbare USB-Typ-A-Stecker offeriert. So kann man entsprechende Kabel von manchem Zubehöranbieter bereits seit längerem erwerben. Durchgesetzt hat sich die Technik im Massenmarkt allerdings nicht. Das USB Implementers Forum hat aber gerade auch die Spezifikation für den USB-C-Stecker fertiggestellt, der unter anderem wendbar ist.

Auszug aus Apples Stecker-Patentantrag.

(Bild: USPTO / Apple)

Beobachter erwarten, dass Apple sein neues "iPhone 6" in zwei Baureihen Anfang September vorstellt, neue iPads könnten dann im Oktober folgen. Zudem gibt es Gerüchte, wonach Apple sein Lightning-Kabel künftig auch als HD-Audio-fähige Kopfhörerstrippe nutzen könnte. (bsc)