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Gameclub legt 32-Bit-Spiele für das iPhone neu auf – als Abo

Auf Apple Arcade folgt ein neuer Spiele-Abo-Dienst für iOS: Gameclub will durch Apples 64-Bit-Umstellung abgesägte Klassiker auferstehen lassen.

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Der Spiele-Dienst Gameclub hat sein Debut im App Store gegeben. Der Dienst will alte 32-Bit-Spielehits aufleben lassen, die sich seit Apples 64-Bit-Umstellung auf iPhones und iPads nicht länger starten lassen. Gameclub legt die Spiele dafür in einer 64-Bit-Fassung neu auf, passt sie für aktuelle Hardware an und stellt sie wieder im App Store zum Download bereit, so dass sie bis hin zu iOS 13 spielbar sind. Derzeit umfasst das Angebot gut 50 Titel, weitere sollen folgen.

In den neu aufgelegten Spielen wird nun prominent auf Gameclub verwiesen – auch für Käufer der App.

Ähnlich wie Apples jüngst gestarteter Spieledienst Apple Arcade kostet auch Gameclub 5 Euro pro Monat und verspricht den Abonnenten Spiele, die sich auch offline nutzen lassen und frei von Werbung und In-App-Käufen bleiben – ein direktes Gegenmodell zu den inzwischen weit verbreiteten Free-to-Play-Titeln für Mobilgeräte, die sich über Werbung und In-App-Käufe finanzieren. Gameclub lässt sich den ersten Monat kostenlos testen und wird im Anschluss zu einem bezahlten Abo.

Gameclubs Startangebot umfasst eine Reihe von Titeln aus frühen App-Store-Tagen, darunter der ursprünglich 2009 veröffentlichten Side-Scroller Hook Champ sowie dessen Nachfolger Super QuickHook aber auch Spiele wie Chopper 2 und die ebenfalls der 64-Bit-Umstellung zum Opfer gefallene iPhone-Neuauflage von Sword of Fargoal.

Einstige Käufer der Spiele erhalten das 64-Bit-Update ebenfalls und sollen das jeweilige Spiel auch ohne Abonnement in vollem Umfang nutzen können. Eine Anmeldung bei Gameclub wird beim ersten Start der App vorgeschlagen, lässt sich aber überspringen – das scheinen nicht alle Nutzer zu bemerken, wie aus negativen Rezensionen im App Store hervorgeht, die sich über einen angeblichen Abo-Zwang beschweren.

Eine spezielle Gameclub-App dient als zentraler Hub für den Abodienst. Apple warf in der Vergangenheit teils Apps raus, die als Sammelstelle für Apps dienen und damit einen App-Laden nachbilden. Da Gameclub aber nicht auf Apps anderer Anbieter verweist, sondern selbst als Entwickler aller neu aufgelegten Spiele auftritt, müsste der Dienst eigentlich konform zu Apples App-Store-Vorgaben gehen. Die Abonnements laufen zudem über Apples Bezahlschnittstelle, so dass der iPhone-Hersteller an jedem Abo mitverdient.

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(lbe)