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Greenpeace lobt Apple

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Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat Apple für die Berufung von Lisa Jackson zur Koordinatorin für Umweltschutz-Aktivitäten gelobt. Die ehemalige Chefin der US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) habe sich bereits als Expertin im Kampf gegen giftige Abfälle und Luftverschmutzung, die zur Erderwärmung führe, profiliert, heißt es in einer Mitteilung. Beides seien Probleme, mit denen auch Apple konfrontiert sei. Jackson sei dazu fähig, Apple zu einem führenden IT-Unternehmen im Bereich Umweltschutz zu machen. Das Unternehmen könne Druck auf Energieversorger und Behörden ausüben, saubere Energie zu liefern.

Lisa Jackson

(Bild:  epa.gov )

US-Präsident Barack Obama hatte Jackson Ende 2008 zur EPA-Chefin ernannt, im Februar 2013 trat sie von dem Posten zurück. Apple-Chef Tim Cook hatte kürzlich bekannt gegeben, sie mit ins Boot zu holen. Laut dem Magazin Politico sagte Jackson, Apple habe dadurch, dass es Giftstoffe aus seinen Produkten entfernt habe, auf erneuerbare Energiequellen setze und die Energieeffizienz in der Produktion steigere, die Branche vorangebracht. Nun wolle sie dazu beitragen, dass Apple auf diesem Weg weiter vorankommt.

Apple steht bei den Umweltschützern von Greenpeace schon länger unter Beobachtung. 2006 fiel das IT-Unternehmen in der Umwelt-Rangliste der Organisaton auf den letzten Platz zurück, unter anderem weil die Geräte Giftstoffe enthielten. Bis November 2012 konnte das Unternehmen ins Mittelfeld der Rangliste vorrücken. Im Juli 2012 hatte Greenpeace Apple dafür gelobt, den Betrieb seines Rechenzentrums in Maiden im US-Bundesstaat North Carolina bis Ende 2012 vollständig mit erneuerbaren Energien bestreiten zu wollen und auch in anderen Rechenzentren auf Strom aus Kohle zu verzichten. Apple selbst gibt an, an seinen Standorten mittlerweile zu 75 Prozent auf eneuerbare Energiequellen zu setzen. (anw)