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IBM setzt auf 277.000 Apple-Geräte

Bei IBM stellen Macs inzwischen ein Viertel aller Laptops. Das Open-Source-Tool Mac@IBM soll auch Admins anderer Firmen die Einrichtung erleichtern.

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Cook und Rometty

Apple-Chef Cook mit IBM-Chefin Rometty – die beiden Konzerne verbindet eine mehrjährige Partnerschaft, die von Hardware bis hin zu iPhone-Apps reicht.

(Bild: dpa, Courtesy of Apple/Paul Sakuma)

IBM hat inzwischen 277.000 Apple-Geräte an Mitarbeiter ausgegeben. Bei dem IT-Konzern sind aktuell rund 90.000 iPhones, 40.000 iPads sowie 134.000 Macs im Einsatz, wie IBMs CIO Fletcher Previn in einer Präsentation auf einer Konferenz des MDM-Anbieters Jamf mitteilte. Die Partnerschaft zwischen den einstigen Erzfeinden Apple und IBM besteht seit über vier Jahren.

Macs stellen damit nun ein Viertel der von IBM insgesamt bereitgestellten 537.000 Laptops, wie AppleInsider aus Previns Präsentation zitiert, 150.000 Laptops würden jedes Jahr neu eingepflegt. Die wachsende Zahl an Apple-Geräten und Macs bereite einen überschaubaren Support-Aufwand, heißt es. Die Apple-Hardware werde derzeit von nur 78 Personen bei IBM weltweit supportet.

Während für 14 Prozent der Mitarbeiter-Anfragen zu Windows 10 Deskside-Support zu leisten sei (sprich: ein Support-Mitarbeiter das Problem vor Ort begutachten muss), liege dieser Anteil bei macOS-Tickets nur bei 6 Prozent, erklärte IBMs IT-Leiter. Die Mac-Probleme würden sich zudem in 91 Prozent der Fälle im ersten Anlauf lösen lassen, bei Windows 10 liege dieser Anteil etwas niedriger bei 86 Prozent, erklärte Previn.

Durch den Einsatz von Macs spare IBM zwischen 273 und 543 US-Dollar pro Gerät, hieß es vor zwei Jahren. Die Ausgaben für Support, Arbeitskosten sowie die Device-Management-Software seien im Vergleich zu Windows reduziert. Apples Finanzchef hatte zuvor schon betont, IBM spare mit jedem Mac rund 270 Dollar im Vergleich zur Anschaffung eines Windows-PCs, die Einsparung ergebe sich durch einen höheren Restwert sowie niedrigere Support-Kosten. Seit 2015 setzt IBM in größerem Umfang auf Macs.

Im Rahmen der Konferenz hat IBM auch das interne Mac@IBM-Enrollment-App als Open-Source-Tool auf Github veröffentlicht. Die Software soll Admins die Bereitsellung von Macs in Unternehmen erleichtern, Mitarbeiter können so die Inbetriebnahme des Computers zu großen Teilen selbst vornehmen. Mac@IBM ist für das Zusammenspiel mit der Geräteverwaltungs-Software (MDM) von Jamf gedacht.

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(lbe)