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Intel räumt Mac-mini-Darstellungsprobleme über HDMI ein

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Intel hat in seinem Supportforum eingeräumt, dass die jüngste Mac-mini-Generation, die im Oktober erschienen war, ein Treiberproblem bei der Bildschirmausgabe über HDMI aufweist. Demnach generiert der in den Geräten verbaute Grafikchipsatz HD 4000 in unregelmäßigen Abständen ein Displayflackern, bei dem das Bild kurzzeitig ausfallen kann. Entsprechende Klagen von Nutzern hatte es auch auf Apple Discussions gegeben, wie MacRumors meldet.

Eintrag in Intels Supportforum.

Dem Posting eines Intel-Angestellten zufolge soll Apple bereits mit einem überarbeiteten Treiber versorgt worden sein, den das Unternehmen nun anpasse. Ein Erscheinungstermin stehe aber noch nicht fest. Das Ausgabeproblem soll nur den HDMI-Anschluss betreffen, nicht jedoch die Darstellung über Thunderbolt/Mini-DisplayPort. In OS X 10.8.3, von dem seit kurzem eine erste Entwicklerversion vorliegt, sollen explizit Grafiktreiber getestet werden, eventuell enthält die nächste Mountain-Lion-Aktualisierung den Fix also schon.

Der Intel-HD-4000-Chipsatz ist auch im MacBook Pro Retina mit 13-Zoll-Bildschirm sowie als Zweitchip im MacBook Pro Retina mit 15-Zoll verbaut. Ob diese auch betroffen sind, ist derzeit unklar. Das Problem tritt jedoch auch bei Windows-Maschinen auf. (bsc)