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Kaspersky für Mac: Sicherheits-Software sorgt für Probleme

Eine fehlerhafte Datenbank kann Macs zum Absturz bringen, der Hersteller will das Problem inzwischen behoben haben. Betroffene Nutzer müssen die Software unter Umständen neu installieren.

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Firmenzentrale von Kaspersky

Die Zentrale des IT-Sicherheitsspezialisten Kaspersky in Moskau.

(Bild: dpa, Pavel Golovkin)

Macs mit installierter Kaspersky-Software stürzen nach Bezug eines der jüngsten Datenbank-Updates unter Umständen ab oder bleiben beim Anmeldedialog hängen, wie betroffene Nutzer berichten. Das Problem tritt in einigen Fällen schon seit Anfang der Woche auf und betrifft offenbar sowohl die Mac-Versionen von Kaspersky Internet Security als auch das für den Firmeneinsatz gedachte Kaspersky Endpoint Security.

Eine Deinstallation der Sicherheits-Software beseitigt das Problem unmittelbar, ist allerdings mitunter umständlich, da die Macs meist nicht mehr über den Login-Dialog hinauskommen.

Das Problem sei bekannt und wurde "durch Datenbankupdates ausgelöst", teilte der Kaspersky-Support gegenüber einem betroffenen Nutzer mit – man habe den Fehler mit einer neuen Datenbankversion beseitigt.

Ob der automatische Bezug der neuen Version die Abstürze in jedem Fall und ohne weiteres Zutun beseitigt, bleibt unklar.

Der Support der Sicherheitsfirma empfiehlt, den Mac durch Drücken von cmd + S beim Hochfahren im Einzelbenutzermodus zu starten und eine Einstellungsdatei mit den Befehlen

mount -uw /

rm /Library/LaunchDaemons/com.kaspersky.kav.plist

zu löschen – sowie nach dem anschließenden Neustart Kaspersky Endpoint Security frisch auf dem Mac zu installieren. Im Forum des Herstellers wird für Kaspersky Internet Security die Deinstallation, ein Neustart sowie eine anschließende Neuinstallation angeraten.

Auf einem knappen Drittel der Macs seien die Abstürze aufgetreten, erklärte ein System-Administrator gegenüber Mac & i. Der Support-Aufwand für Deinstallation und nun erneute Installation der Sicherheits-Software auf einer zweistelligen Zahl an Macs sei erheblich.

[Update 26.04.2018 17:15 Uhr] Kaspersky hat das Problem mit dem jüngsten Datenbank-Update "identifiziert und gelöst, wie der Hersteller gegenüber Mac & i mitteilte.

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(lbe)