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Leiser Start des iPhone 5 in China

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Das iPhone 5 hat am Freitag auf dem weltgrößten Smartphone-Markt in China einen verhaltenen Verkaufsstart erlebt. Im Gegensatz zu den Tumulten um seinen Vorgänger 4S im Januar hielt sich der Ansturm allein schon dadurch in Grenzen, dass das neue Modell des Apple-Erfolgshandys diesmal über das Internet vorbestellt werden musste. Um den schnellen Weiterverkauf zu verhindern, müssen auch Ausweis- und weitere persönliche Informationen angegeben werden.

Außer dem komplizierten Verkaufsverfahren führten chinesische Medien und Internetnutzer auch den vergleichsweise hohen Preis und nur wenige Verbesserungen in Design und Funktion als Gründe an, warum die Begeisterung geringer ausfällt. Der Mobilfunkbetreiber China Unicom berichtete allerdings von 300.000 Vorbestellungen des iPhone 5.

China Mobile, nicht nur Chinas größter Mobilfunkanbieter, sondern der derzeit größte Mobilfunkanbieter weltweit, hat in der letzten Woche Schlagzeilen mit der Meldung gemacht, dass mit Nokia ein Verkaufsabkommen für das Lumia 920T geschlossen wurde. Beobachter rechnen nicht mehr damit, dass die Verhandlungen zwischen Apple und China Mobile, die schon einige Zeit laufen sollen, bald zu einem Erfolg führen. (mit Material der dpa) / (kbe)