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Livestreaming-Apps: Chinesische Regulierer wollen Apple einbestellen

Pekinger Behörden wollen den iPhone-Hersteller dazu bringen, die im chinesischen App Store angebotenen Livestreaming-Apps strenger zu kontrollieren. Erste Gespräche fanden angeblich schon statt.

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(Bild: dpa, Adrian Bradshaw)

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Chinas Internet-Regulierer stören sich offenbar an Livestreaming-Diensten in Apples App Store: Drei in Peking ansässige Behörden wollen den iPhone-Konzern einbestellen und zu strengeren Kontrollen bei diesen Programmen drängen, wie Reuters unter Verweis auf die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Erste Gespräche zum Thema haben angeblich bereits stattgefunden.

Welche Dienste und Inhalte die Regulierer bemängeln und welche Maßnahmen konkret von Apple gefordert werden, lässt der Bericht offen. Jüngst gingen die Behörden schon gegen mehrere lokale Livestreaming-Angebote vor, merkt die Nachrichtenagentur aber an, darüber seien etwa auch illegale Inhalte verbreitet worden wie Pornographie.

Anfang des Jahres hat Apple die App der New York Times aus dem chinesischen App Store entfernt – auf eine Intervention chinesischer Behörden hin. Sie verstießen gegen “lokale Regularien”, hieß es. Apps für iPhone und iPad dürfen nur über den App Store vertrieben werden, Apple prüft jede App vor der Zulassung. China ist inzwischen der zweitwichtigste Markt für das Unternehmen, jüngst wurde erst eine knappe halbe Milliarde Euro in Forschungseinrichtungen in Shanghai und Suzhou investiert. (lbe)