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"Look Around" in Maps: Apple veröffentlicht Details zu deutschen Foto-Fahrten

Der iPhone-Hersteller schickt seine Aufnahmewagen in alle sechszehn Bundesländer. Schon in diesem Monat geht es los.

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Der "Look Around"-Dienst – hier in Cupertino.

(Bild: Apple)

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Apple hat nähere Angaben zu seinem Google-Street-View-Klon "Look Around" publiziert – darunter eine genaue Liste dazu, wo die Aufnahmefahrzeuge des iPhone-Herstellers in Deutschland unterwegs sein werden.

Laut der Website des Konzerns werden dies alle 16 Länder der Bundesrepublik sein – von Baden-Württemberg bis Thüringen inklusive aller Stadtstaaten und dem kleinen Saarland.

Look Around ist Teil der neuen Apple-Maps-Version, die mit iOS 13 im Herbst erscheinen wird. Apple hatte seine Absicht, auch Kamerawagen durch Deutschland zu schicken, in dieser Woche bekanntgemacht. Die Bilderfassung erfolgt bereits ab diesem Monat und soll bis Mitte September durchgeführt sein. Gut 80 Fahrzeuge sind dafür im Einsatz.

Der Gesamtüberblick, den Apple liefert, scheint auf den ersten Blick recht komplett zu sein. So werden beispielsweise im Land Brandenburg die Landeshauptstadt Potsdam, Landkreis Barnim, Landkreis Dahme-Spreewald, Landkreis Elbe-Elster, Landkreis Havelland, Landkreis Märkisch-Oderland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landkreis Oder-Spree, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Landkreis Prignitz, Landkreis Spree-Neiße, Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Uckermark, Stadt Brandenburg an der Havel, Stadt Cottbus und Stadt Frankfurt (Oder) abgedeckt.

Gesichter und Autokennzeichen sollen bei Look Around – wie auch etwa bei Googles Street View – automatisch verpixelt werden. Die Software dafür kam im ersten Look-Around-Material aus der Umgebung von San Francisco nach Angaben von Apple auf eine "fast 100-prozentige Trefferquote". Wann Look Around für Deutschland öffentlich gemacht wird, ist noch unklar.

Wer vermutet, von der Kamera eines Apple-Autos aufgenommen worden zu sein und das Bild einsehen oder löschen lassen will, kann das bei dem Konzern unter anderem per E-Mail beantragen. Dabei muss man den Ort und den ungefähren Zeitpunkt der Aufnahme angeben. Die Fahrzeuge meiden zudem Zeiten, an denen man davon ausgehen kann, viele Passanten ins Bild zu bekommen – etwa Samstagnachmittage in der Innenstadt. Einen Prozess zur Verpixelung von Gebäuden scheint es zunächst nicht zu geben.

Apple kann aus Fotos der Fahrzeuge unter anderem Informationen wie Namen von Straßen oder Geschäften sowie zu Verkehrszeichen und Straßenführung herausziehen. Die Fahrzeuge sind neben Foto-Kameras mit Laser-Radaren ausgestattet, die ihre Umgebung in 3D abtasten. Die auch unter dem Namen Lidar bekannten Geräte werden unter anderem in selbstfahrenden Autos eingesetzt. Die Fahrzeuge zeichnen zudem per GPS ihren Aufenthaltsort auf. (mit Material von dpa)

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(bsc)