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Loopback: Neues Audio-Routing-Werkzeug für den Mac

Rogue Amoeba, bekannt durch Audio Hijack, hat ein neues Tool vorgestellt, mit dem sich Tonsignale unter OS X nahezu beliebig von App zu App leiten lassen.

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Loopback steht systemweit zur Verfügung.

(Bild: Hersteller)

Mac & i
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Wer Musik am Mac macht oder sich mit Podcasts und Broadcasting-Anwendungen beschäftigt, findet in Loopback von Rogue Amoeba ein neues, praktisches Werkzeug. Das Tool ermöglicht ein kabelloses Routing von Tonsignalen unter OS X – und bietet darüber zahllose Möglichkeiten, Klänge zu bearbeiten.

Loopback schafft dazu virtuelle Audiogeräte, die von allen Audio-Apps unter OS X unterstützt werden. So lässt sich beispielsweise das Eingangssignal eines externen Mikrofons mit dem Output aus iTunes zusammenlegen und an GarageBand schicken, um dort einen Effekt darüber zu legen.

Loopback steht systemweit zur Verfügung und kommt auch mit einem Pass-Thru-Modus, bei dem Klänge direkt von App zu App weitergereicht werden. Dazu setzt man Loopback als Output einer App und als Input einer anderen. Praktisch ist das Tool auch im Podcast-Betrieb mit mehreren Nutzern: So kann man Signale aus Apps wie QuickTime Player oder iTunes mit dem Mikrofon zusammenlegen und als Ausgangssignal an Skype senden.

Weitere Details zu Loopback nennt Rogue Amoeba auf seiner Website. Ganz günstig ist die App allerdings nicht: Das Tool kostet aktuell 75 US-Dollar und wird nach einer Einführungsphase 100 Dollar kosten. Mindestvoraussetzung ist OS X 10.9. Die App kann zehn Minuten lang kostenlos getestet werden, danach verschlechtert sich der Klang. (bsc)