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Mac OS X 10.9.2: Allerlei Ärger nach dem Update

Nutzer klagen über Schwierigkeiten unter anderem mit AirPlay, Flash-Audio sowie FaceTime und iSight. Die Aktualisierung war von Apple am Dienstag freigegeben worden, um eine gravierende Verschlüsselungslücke zu schließen.

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Nach dem aus Sicherheitsgründen dringend angeratenen Update auf OS X 10.9.2 melden Nutzer Probleme an diversen Stellen des Mac-Betriebssystems. Dies lässt sich im Apple-Diskussionsforum ebenoso wie an Lesermails nachvollziehen, die Mac & i erreicht haben.

So kann es unter der jüngsten Version von Mavericks zu Problemen mit der Streaming-Technik AirPlay kommen. Bei einzelnen Macs funktioniert der Spiegelmodus auf Fernseher oder Beamer über eine Apple-TV-Box nach dem Update nicht mehr korrekt – die Auflösung wird nicht vollständig ausgenutzt, so dass rechts und unten ein heller Rand bleibt. Reproduzierbar ist das Problem unter anderem bei MacBook-Air-Modellen des Jahrgangs 2011, ein anderer Rechner in der Mac & i-Redaktion versah den AirPlay-Mirroring-Dienst dagegen auch unter OS X 10.9.2 klaglos.

Ein längerer Thread im Apple-Diskussionsforum berichtet von Problemen mit der iSight-Kamera und Apps wie FaceTime und Photo Booth. Hier wird entweder kein Bild angezeigt, eine Fehlermeldung taucht auf, dass keine iSight vorhanden sei oder es kommt gar zum Absturz.

Aktuelle Problemauswahl in Apples Diskussionsforum.

Vereinzelte Probleme soll es auch im Zusammenhang mit der Tonwiedergabe von Flash-Inhalten im Browser Safari, den Apple mit OS X 10.9.2 aktualisiert hat, geben: Ein Mac & i-Leser berichtet, dass der Audiodienst Soundcloud nach dem Update stumm bleibt. Hier hilft möglicherweise eine Neuinstallation des Flash-Plug-ins.

Im Hackint0sh-Forum melden Nutzer zudem Schwierigkeiten mit App Store, FaceTime und iMessage nach dem Update – offenbar hat Apple hier die Zügel angezogen und ein Update für aktuelle Hilfsmittel ist notwendig, mit denen Mavericks auf Nicht-Apple-Rechnern aufgespielt werden kann.

OS X 10.9.2 sollte auch Probleme mit Apple Mail behen, doch auch hier gelang das Apple offensichtlich nicht vollständig – insbesondere Gmail-User sind weiterhin unzufrieden.

Apple hatte sein jüngstes Mavericks-Update sieben – für registrierte Entwickler öffentliche – Betas lang getestet, dann aber vergleichsweise schnell veröffentlicht, um die höchst problematische "goto fail"-Lücke zu schließen. (bsc)