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Mac OS X Yosemite: Sechs Tipps zur neuen Public Beta

Zum ersten Mal seit 14 Jahren lädt Apple Endnutzer wieder zum Testen eines neuen Mac-Betriebssystems ein. Mac & i gibt Hinweise, was man beachten sollte.

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Daran dürften sich nur langjährige Apple-Nutzer erinnern: Im September 2000 bot der Computerkonzern zuletzt Endkunden an, ein neues Mac-Betriebssystem vorab zu testen. Mit OS X Yosemite ist es nun endlich wieder soweit: Die Public-Beta-Phase beginnt am heutigen Donnerstag. Die Mac & i-Redaktion hat sechs Tripps für alle Interessierten zusammengetragen, die nicht abwarten können, das neue Betriebssystem zu installieren.

Beachten Sie die Registrierungs-Details. Wer die Public Beta haben möchte, muss sich auf einer von Apple speziell eingerichteten Website anmelden. Hierzu ist eine Apple ID notwendig – und der Wille, Apples Testbedingungen zu akzeptieren. Dazu gehört unter anderem, dass man das, was man zu sehen bekommt, nicht an Dritte weitergibt (Non-Disclosure). So darf man etwa nicht über Erkenntnisse aus der OS-X-Yosemite-Beta bloggen, Tweets zum Thema absetzen oder anderen Nutzern, die nicht selbst Betatester sind, das neue Betriebssystem vorführen. Das Betaprogramm ist auf eine Million Nutzer beschränkt.

Nutzen Sie einen Test-Mac. Entwickler, die OS X Yosemite seit Juni testen konnten, berichten zwar, dass das neue Betriebssystem bereits erstaunlich stabil ist. Doch Betaversionen sind naturgegeben noch nicht fertig, können sich schnell verändern und diverse Bugs enthalten. Auf seiner Hauptmaschine sollte man OS X Yosemite daher nicht betreiben. Steht kein Zusatzrechner bereit, ist es auch möglich, sich das neue Betriebssystem auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte zu installieren. Allerdings kann OS X Yosemite dann auch auf die interne Festplatte potenziell zugreifen – weshalb man von dieser sicherheitshalber ein Backup anlegen sollte. Das Erstellen einer eigenen Partition für Yosemite ist grundsätzlich auch möglich, allerdings gibt es hier laut Nutzeraussagen möglicherweise Probleme mit dem Festplattendienstprogramm.

Sieht schon mal nett aus, ist aber noch keineswegs komplett: Yosemite Beta.

(Bild: Apple)

Richten Sie einen Test-iCloud-Account ein. Es ist nicht ratsam, seinen Haupt-Account von iCloud für den Betatest zu verwenden. Apple löscht Daten für neue Funktionen wie iCloud Drive regelmäßig, zudem werden offenbar die iCloud-Bereiche Dokumente & Daten angefasst. Wer wichtige Dateien in Apples Cloud-Dienst liegen hat, sollte diese nicht mit der Public Beta von OS X Yosemite gefährden.

Nicht alles ist ausprobierbar. Da Apple nur OS X Yosemite als Public Beta freigibt, nicht jedoch iOS 8, kann man praktische neue Funktionen wie Continuity und Handoff, mit denen sich nahtlos zwischen Mac und iOS-Gerät wechseln lässt, leider nicht austesten. Dies bleibt registrierten (und zahlenden) Entwicklern vorbehalten.

Helfen Sie Apple. Die Public Beta von OS X Yosemite ist kostenlos – genauso wie das Betriebssystem selbst, das in seiner Endversion vermutlich im Herbst erscheint. Apple möchte, dass Betatester Erfahrungen und Probleme melden. Dazu wird es eine eigene Funktion innerhalb der Beta geben. Nutzen Sie diese, schließlich helfen Sie damit, dass Bugs bis zur Endversion behoben werden können.

Lesen Sie sich Wissen an. Auf Apple.com gibt es diverse Infos zum neuen Betriebssystem, aber auch im Web und gedruckt. So lesen Sie im aktuellen Mac & i Heft 4/2014 ausführliche Hintergrundinformationen sowohl zu OS X 10.10 als auch iOS 8.

Weitere Details zur OS X Yosemite Public Beta finden sich in einer lesenswerten FAQ, die Apple selbst veröffentlicht hat. Momentan ist noch unklar, wann die Beta erscheint – es dürfte im Laufe des heutigen Nachmittags soweit sein.

[Update 24.07.14 18:30 Uhr:] Die OS X Yosemite Public Beta ist mittlerweile offiziell verfügbar. Laut Nutzerangaben ist sie einen Build neuer als die zuletzt unter registrierten Entwicklern verteilte Beta 4. (bsc)