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Mac-Spielespezialist stellt 32-Bit-Games ein

Aspyr will künftig nur noch 64-Bit-Titel offerieren – passend zum kommenden macOS 10.15.

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Titel von Aspyr.

(Bild: Hersteller)

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Das Ende der 32-Bit-Apps unter macOS nähert sich auch im Spielesegment. Der bekannteste Portierer und Vertreiber von Games für die Apple-Plattform, Aspyr, hat nun angekündigt, künftig nur noch 64-Bit-Programme offerieren zu wollen. Dies entspricht Apples hauseigener Politik: Mit der kommenden macOS-Version 10.15 alias Catalina endet der offizielle Support für 32-Bit-Anwendungen, die sich dann nicht mehr starten lassen. Aktuell erscheint bei solchen Apps eine Fehlermeldung, in der es heißt, man solle sich an den Entwickler wenden, damit dieser eine Aktualisierung publiziert.

In einem Statement der Aspyr Media Inc. heißt es, man habe sich dazu entschieden, den Verkauf von 32-Bit-Spielen einzustellen, weil Apple deren Unterstützung abgekündigt hat und dies "die richtige Entscheidung" sei. Dies erfolge "deutlich vor dem Support-Ende durch Apple", so die Vizepräsidentin für den Publishing-Bereich, Elizabeth Howard. Sie kündigte "spannende neue Projekte" an.

Die Bibliothek an Mac-Titeln soll künftig allein in 64-Bit-Versionen verfügbar sein; spätestens bis September sollen alle notwendigen Updates bereitstehen. Man werde den Mac als Spieleplattform weiterhin unterstützen und plane im Herbst "verschiedene große Ankündigungen".

Aspyr will Nutzer, die weiterhin auf 32-Bit-Plattformen verbleiben, ihren Spielspaß allerdings nicht nehmen – die Titel bleiben spielbar auf macOS 10.14 alias Mojave und älteren Betriebssystemversionen. Im Aspyr-Onlineladen werden sie allerdings nicht mehr verkauft und auch das Supportende kommt. Zu den nicht mehr verkauften 32-Bit-Varianten gehören die von "Borderlands: The Pre-Sequel", "Civilization IV", "Tomb Raider 2" und mehrerer "Call of Duty"-Spiele. Weitere Titel sind einer offiziellen Liste zu entnehmen.

Was für Spiele gilt, gilt auch für andere Programme: User sollten sich rechtzeitig darum kümmern, 64-Bit-Versionen ihrer Lieblings-Apps zu besorgen. Das klappt allerdings nur, wenn die Entwickler mitziehen. Sollte es sich um Legacy-Programme handeln, bei denen kein Developer mehr aktiv ist, haben Nutzer mit Einführung von macOS 10.15 alias Catalina leider schlechte Karten – außer sie installieren macOS Mojave in einer virtuellen Maschine.

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(bsc)