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Mac & i Heft 1/2017 jetzt im Handel

Themen u. a.: macOS Sierra auf alten Macs installieren • Continuity, Handoff und Airdrop nachrüsten • Hackintosh: macOS auf dem PC. Außerdem: Apple Music vs. Spotify, Apps und Spiele fürs Apple TV, Browser, HDR, SSDs, Akkus, Heizungsthermostaten

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Mac & i Heft 6/2016 jetzt im Heise-Shop bestellbar

Mac & i Heft 1/2017 gibt es jetzt auch beim gut sortierten Zeitschriftenhändler. Es enthält wieder viele spannende Themen.

Die Titelgeschichte greift einen wunden Punkt vieler (potenzieller) Mac-Besitzer auf: Apples Modellpalette lädt derzeit nicht gerade dazu ein, einen neuen Mac zu kaufen. Die aktuell angebotenen Rechner sind vielen zu langsam, zu schlecht erweiterbar und zu teuer. Die neue Generation ist aber noch nicht in Sicht. Deshalb sehen sich immer mehr Anwender nach Alternativen um.

Für wen ein Windows-PC nicht in Frage kommt, den reizt vielleicht die Idee, sich einen Top-PC zusammenzustellen und darauf Apples Betriebssystem zum Laufen zu bringen: Endlich pfeilschnelle Prozessoren, rasante Grafikkarten, massig Arbeitsspeicher und günstige SSDs benutzen dürfen! Rechner, die man selbst erweitern und reparieren kann! Und das zu Preisen, wie man sie nur aus den Elektromarktprospekten kennt – ein Traum! Doch halt, wie legal ist die Sache eigentlich, und wie einfach umzusetzen? Wie gut läuft macOS am Ende darauf? Mac & i hat verschiedene Hackintosh-Modelle (Desktop, Mini, Notebook) getestet und beantwortet alle Fragen.

Wem das zu risikoreich, unbequem oder zu wenig schick ist, der möchte lieber beim Original bleiben. Doch leider laufen macOS Sierra und einige seiner coolsten Funktionen auf vielen älteren Macs nicht mehr. In Praxisartikeln zeigt die Redaktion Schritt für Schritt, wie man macOS 10.12 auf Macs von, die Sierra offiziell nicht unterstützt, zum Laufen bringt, sodass auch System-Updates anschließend ganz normal funktionieren. Auf einige wenige Spezialitäten wie das Entsperren des Mac mit Hilfe der Apple Watch oder die Grafikbeschleunigung Metal muss man zwar verzichten, aber die coolen Funktionen Continuity, Handoff, Airdrop, Instant Hotspot und Universal Clipboard zum praktischen Datenaustausch mit anderen Macs und iOS-Geräten lassen sich nachrüsten – auch ohne Apples Segen.

Oft reicht ein kleines Software-Werkzeug, hier und da muss man bei der Hardware nachhelfen. Mac & i erklärt alle Arbeitsschritte leicht nachvollziehbar und hilft, WLAN und Bluetooth in älteren Modellen zu erneuern. Mal ist es mit dem Anstöpseln eines günstigen USB-Sticks getan, mal muss man eine kleine Platine auswechseln. Wer sich den Eingriff selbst nicht zutraut – die erforderlichen Bastelkenntnisse entsprechen etwa denen, die man zum Einbau einer SSD benötigt –, kann auch eine Werkstatt damit beauftragen. Material- und Lohnkosten sind dann immer noch weit vom Preis eines neuen Mac entfernt. Wer zusätzlich mehr Speicher und idealerweise eine SSD nachrüstet (siehe ausführliche Artikelreihe bei Mac & i), kommt sicherlich noch ein Weilchen mit dem älteren Rechner zurecht – und kann in Ruhe auf die nächste Generation sparen, die Apple hoffentlich bald vorstellt.

Mac & i Heft 1/2017 – Titelbild …

Nie mehr Musik kaufen: Streaming-Dienste ermöglichen den Zugriff auf Millionen Songs und unzählige Alben von Tausenden Künstlern für einen Zehner im Monat. Mac & i hat die beiden größten in einem Duell antreten lassen: Apple Music gegen Spotify. Die Unterschiede in Sachen Musikkatalog, persönliche Empfehlungen und Apps erkennt man auf den ersten Blick nämlich nicht, sie können bei der Entscheidung aber doch eine wichtige Rolle spielen.

Nach dem etwas zögerlichen Start im November 2015 passiert inzwischen wieder mehr auf dem Apples Wohnzimmer-Box. Software-Updates haben Fehler ausgebügelt und den Funktionsumfang erweitert, einige gelungene Apps sind dazugekommen. Mac & i wollte wissen: Kann das Apple TV tatsächlich das Fernsehen revolutionieren – wie von Apple versprochen? Und taugt sie, was viele sich erhofft haben, als Ersatz für eine Spielkonsole? Die Redaktion hat Angebot und Bedienung noch einmal ausführlich unter die Lupe genommen, stellt gelungene Apps von Fernsehsendern und Streaming-Anbietern vor und zeigt, mit welchen man Videos im Netz, aus Mediatheken vom heimischen Computer respektive Netzwerkspeicher am besten abruft. Außerdem durchleuchten wir das Spieleangebot und stellen zehn abendfüllende Spiele für das Apple TV vor, die Spaß machen und wenig Geld kosten.

iPhone-Hüllen mit integriertem Akku verlängern die Laufzeit, schützen das Gerät und tragen dabei kaum auf. Manche entpuppen sich als echte Dauerläufer, andere überzeugen mit cleveren Ideen. Wir haben Vertreter aus allen Preisklassen geprüft, die auf die iPhones 6, 6s und 7 respektive die Plus-Modelle passen. Wer etwas flexibler sein möchte, ist mit einer anderen Variante vielleicht besser beraten: Powerbanks liefert Strom für alle Geräte, die sich per USB laden lassen – auch das neue MacBook Pro. Mac & i hat getestet, wie gut das in der Praxis klappt und wie viele Verbraucher sie parallel laden.

Im Testlabor mussten sich außerdem mit dem iPhone steuerbare Heizkörper-Thermostate beweisen. Sie ersetzen die einfachen Thermostate, die man ohne Spezialwerkzeug selbst in der Mietwohnung abnehmen kann. Man verhindert damit nicht nur, dass die Heizung voll durchbollert, wenn man gar nicht zu Hause ist oder schläft, sondern kann den oder die Heizkörper gezielt per App oder Siri rechtzeitig einschalten, bevor man sie braucht – auch automatisch und von unterwegs aus. Natürlich machen nicht alle den Job gleich gut und natürlich sind die Produkte der unterschiedlichen Hersteller nicht kompatibel zueinander. Man sollte deshalb schon wissen, worauf man sich einlässt. Mac & i erklärt die Technik und hilft bei der Entscheidung.

… und Inhaltsverzeichnis

Wenn die interne SSD überquillt oder die Festplatte zu lahm wird, eine interne SSD aber nicht in Frage kommt oder längst im Einsatz ist, sorgt eine externe für frischen Wind. Die Redaktion hat sich externe SSDs und leere Gehäuse mit USB 3.1 oder Thunderbolt angesehen, die eine SSD aufnehmen. Wer sie selbst zusammenbaut, spart einiges Geld. Man kann externe SSDs übrigens an jeden Mac anstöpseln, wahlweise seinen Benutzerordner darauf verschieben (wir zeigen, wie das geht) und sogar das System davon starten. USB 3.1 bringt eine erhebliche Geschwindigkeitssteigerung, Thunderbolt ist aber weiterhin schneller.

Der auf dem Mac vorinstallierte Web-Browser macht in letzter Zeit immer mehr Ärger – viele Seiten stellt er fehlerhaft dar oder lädt sie unvermittelt neu; neue Standards implementiert Apple oft erst spät. Mac & i hat Safari mit anderen Browsern verglichen – den drei großen und einem etwas weniger bekannten, aber interessanten Vertreter. Soviel vorweg: Der Funktionsumfang unterscheidet sich zum Teil deutlich, vor allem beim Komfort.

Außerdem haben die Kollegen HDR-Programme für den Mac untersucht, die mehrere unterschiedlich belichtete Fotos zu einem brillanten Bild kombinieren. Die Ergebnisse muten professionell an, auch wenn man die Einzelbilder mit dem iPhone fotografiert hat – sogar ohne Stativ. Die Software-Tester nahmen sich darüber hinaus Wörterbuch-Apps für iOS vor, die Wörter und Phrasen auch offline aus und in unterschiedliche Sprachen übersetzen, und reduzierte Schreib-Apps für macOS und iOS, die sich auf den Inhalt konzentrieren, Layout-Fragen beiseite lassen und sich etwa für Masterarbeit, Recherche oder Buchprojekt empfehlen.

Im Praxisteil zeigen wir unter anderem, wie Sie Ihre wertvollen Daten bei iCloud Drive, Google Drive, Dropbox & Co. verschlüsseln, sodass weder der Anbieter noch ein Hacker oder Spion sie mitlesen kann. Die zugehörige Software ist nicht nur gratis, sondern Open Source, sodass Spezialisten sich den Quelltext in Ruhe ansehen und für unbedenklich erklären konnten.

Für den Aufbau und die Pflege eines firmenweiten Intranets brauchen Sie weder ein komplexes Content Management System noch einen schwer zu administrierenden Server: die in macOS Server eingebauten Dienste Wiki und Websites reichen meist vollkommen aus und sind leicht zu bedienen. Wir zeigen, worauf Sie dennoch achten sollten.

Manchmal ist ein Bild besser als 1000 Worte und manchmal sind viele bewegte Bilder besser als eins: bei Facebook & Co. erlaubt das Format Animated GIF derzeit eine Renaissance. Mac & i zeigt, wie Sie auf iPhone und iPad animierte GIFs erstellen – wahlweise aus bestehenden Videos, frisch aufgenommenen Clips oder den Live-Fotos neuerer iOS-Geräte.

Im Magazinteil untersucht die Redaktion dieses Mal, was der neu gewählte US-Präsident Donald Trump für Apple bedeutet, warum IBM Macs und iOS-Geräte für Mitarbeiter bevorzugt, wie Unternehmen ihre iOS-Geräte verwalten (Stichwörter: Mobile Device Management, Device Enrollment Program, Volume Purchase Program, Software-as-a-Service) und warum die Pleite des populären Zahlungsdienstleisters Kagi zahlreiche Hersteller von Mac-Software – beinahe – in den Abgrund gerissen hätte: eine spannende Story über viele Millionen Dollar und ein großes, schwarzes Loch.

Wie immer enthält die neue Ausgabe außerdem jede Menge Tipps und Tricks, Tests von Apps, Zubehör und Spielen. Mac & i Heft 1/2017 kostet 9,90 Euro. Sie können es auch im heise shop beziehen. In den Mac & i-Apps für iOS, Android und Kindle Fire kostet es 8,99 Euro. Abonnenten halten es seit Mittwoch in den Händen, und Plus-Abonnenten können es seit Mittwoch auch auf den Geräten öffnen, angereichert mit Bonusmaterial und interaktivem Lesemodus. (lbe)