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Mac mini: Apple schafft Server ab und verlötet offenbar RAM

Die Profi-Version des Einsteigerrechners wird künftig nicht mehr angeboten. Auch erste Details zum internen Aufbau wurden bekannt.

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Mit dem Verkaufsstart des neuen Mac mini beendet Apple auch das Angebot der Server-Version des kleinen Desktop-Rechners. Im Apple Online Store ist diese als Mac mini Server titulierte Variante bereits nicht mehr zu finden. Stattdessen lassen sich nur noch drei Standard-Varianten mit 1,4-, 2,6- und 2,8-GHz-i5-Chip plus verschiedene Build-to-order-Optionen, darunter auch ein Intel i7, auswählen.

Apple hatte seit 2010 verschiedene Inkarnationen des Mac mini Server verkauft, darunter den ersten Mac mini ohne DVD-Laufwerk (mittlerweile fehlt selbiges in allen Varianten). Zu einem Preis von rund 1000 Euro konnte man zuletzt eine Maschine mit 4 GByte RAM, 2,3 GHz Intel Core i7 (Ivy Bridge) mit vier Kernen und zwei 1-TByte-SATA-Festplatten erwerben, zudem gab es verschiedene Built-to-Order-Optionen. Aktuell haben einige Händler diese Rechner noch auf Lager.

Mac-mini-Standardkonfigurationen

(Bild: Screenshot Apple.com)

Mit dem Ende des Mac mini Server führt Apple keine explizit für die Server-Arbeit gedachte Maschine mehr. Die Server-Erweiterung für OS X, OS X Server, wurde dagegen zuletzt für OS X 10.10 Yosemite angepasst und trägt nun die Versionsnummer 4.0.

Wer einen Mac mini erwerben möchte, sollte zudem darauf achten, gleich ausreichend RAM mitzubestellen. Wie der Mac-mini-Hoster Macminicolo auf Twitter berichtet, sind die Module festverlötet. Ebenfalls nicht mehr verfügbar sind Festplattenausstattungen von mehr als 1 TByte. Diese lassen sich zwar mit etwas Bastelarbeit nachträglich einbauen, dabei ist aber unklar, ob dies nicht zu einem Garantieverlust führt. Ebenfalls nicht mehr verfügbar sind Mac minis mit mehr als zwei physischen Kernen, was Anwendungen, die auf Multi-Core-Unterstützung setzen, langsamer macht. (bsc)