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MacBook Pro: macOS 10.12.2 soll Grafik- und USB-Probleme beheben

Apples nächste Version seines Mac-Betriebssystems liefert laut Software-Chef Craig Federighi wichtige Fixes mit. Ein weiterer Problemkomplex soll ebenfalls bereits in der jüngsten macOS-10.12.2-Beta angegangen worden sein.

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Das MacBook Pro des Jahres 2016: Links mit 13- und rechts mit 15-Zoll-Bildschirm.

(Bild: Apple<br>)

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Die Merkwürdigkeiten im Zusammenhang mit der Grafikeinheit der neuen MacBook-Pro-Baureihe, die insbesondere das 15-Zoll-Modell betreffen, sind Apple bekannt und sollen demnächst behoben werden. Das kündigte Apple-Softwareboss Craig Federighi in einer E-Mail an einen betroffenen Nutzer an. Er glaube, dass alle Grafikprobleme mit der aktuellen Beta von macOS Sierra 10.12.2 behoben seien, so der Manager, der in seinem Schreiben auf Apples öffentlichen Betaprogramm verwies.

Nutzer hatten zuvor Probleme mit verschiedenen Apps gemeldet, die von leichten Grafikfehlern über regelrechte "Freakouts" mit flackernden Schirmen reichten. Ein einheitliches Fehlerbild war dabei nicht festzustellen, die meisten Meldungen gab es von Verwendern von Adobes Schnittprogramm Premiere Pro. Hier scheint es insbesondere den Adobe Media Encoder zu treffen.

Aber auch Apples hauseigene Fotos-Anwendung zeigte Probleme und Abstürze. Ob Federighis Aussage wirklich stimmt, ist allerdings unklar: Zumindest ein weiterer Nutzer meldete auch nach Installation der jüngsten Beta weiterhin Grafikfehler. Möglicherweise weist das betroffene Geräte aber ein Hardwareproblem auf.

Auch einen weiteren Fehlerkomplex im Zusammenhang mit den neuen MacBook-Pro-Modellen geht Apple offenbar in macOS Sierra 10.12.2 an: Bugs und Abstürze im Zusammenhang mit externen USB-Medien und dem Backup-Programm Time Machine. Hier kann es unter Umständen vorkommen, dass der Start einer Sicherung den ganzen Mac zum Absturz bringt. Laut MacRumors kommt das Problem in der jüngsten Beta von Sierra angeblich nicht mehr vor.

Ob alle Probleme mit externen USB-Medien gelöst sind, ist aber ebenfalls noch nicht gänzlich geklärt. So kommt es bei manchen Nutzern schon beim Kopieren von Dateien im Finder zu Einfrierungen und Shutdowns. In diesen Fällen hängen aber mindestens zwei externe Medien am Mac, die wiederum keine eigene Stromversorgung haben. (bsc)