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Macs verlieren Anteile im Heimatmarkt

Nach Einschätzung zweier Marktforschungsunternehmen konnte Apple zum Jahresanfang 2014 weniger Macs in den USA absetzen als im Vorjahresquartal – der Marktanteil ist leicht gesunken.

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IDC sieht Apple nun auf dem vierten Platz hinter Lenovo

(Bild: IDC)

Apples Mac-Verkäufe in den USA sind leicht rückläufig – glauben die Marktforschungsunternehmen Gartner und IDC. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hat Apple demnach rund 1,5 Millionen Macs im Heimatmarkt abgesetzt, knapp 4 Prozent (Gartner) beziehungsweise 7 Prozent (IDC) weniger als im Vorjahresquartal.

Nach Gartners vorläufiger Einschätzung wuchs der US-PC-Markt im ersten Quartal insgesamt um einige Prozentpunkte während IDC ein Schrumpfen des Marktes um 0,6 Prozent errechnet hat – der Grund für die gebremste Talfahrt liege im Support-Ende von Windows XP.

Apples Absatzzahlen sind meist eng mit der Einführung neuer Macs verknüpft: Zum Jahresanfang 2013 lief der Verkauf des dünneren iMacs richtig an, in diesem Jahr war es der Mac Pro, der frisch in den Handel kam – allerdings richtet dieser sich an ein kleineres Publikum und hat mit erheblichen Lieferverzögerungen zu kämpfen.

IDC beziffert Apples US-Marktanteil jetzt mit 10,4 Prozent und platziert den Mac-Hersteller hinter Lenovo an vierter Stelle. Gartner schätzt den Mac-Marktanteil auf 10,8 Prozent und sieht Apple weiterhin an dritter Position hinter Dell und HP – im Vorjahresquartal lag der Mac-Marktanteil bei 11 respektive 11,5 Prozent.

[Update 11.04.2014 17:10 Uhr] Apple wird die Geschäftszahlen des zurückliegenden Quartals am 23. April bekanntgeben und dabei auch die Zahl der verkauften Macs nennen. (lbe)