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Marktforscher: Siri wird in der Öffentlichkeit kaum genutzt

Einer US-Umfrage zufolge werden Sprachassistenten hauptsächlich im Auto und Zuhause eingesetzt. In der Öffentlichkeit spreche nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Nutzer mit dem Smartphone.

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(Bild: dpa, Sven Hoppe/Symbol)

Zwei Prozent der iPhone-Besitzer haben Siri noch nie benutzt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Marktforschungsfirma Creative Strategies, die unter "Mainstream-Nutzern" in den USA durchgeführt wurde. Zwar habe fast jeder mit der Sprachassistentin schon einmal interagiert, allerdings klassifizieren 70 Prozent der Befragten die Häufigkeit ihrer Siri-Nutzung nur als "manchmal" oder "selten". Unter Android-Nutzern hätten 4 Prozent noch nie "Ok Google" verwendet, 62 Prozent setzen Googles-Sprachassistenzsystem manchmal oder selten ein.

Als Grund für die Nichtnutzung führt ein Fünftel der Befragten an, das Gespräch mit einem Gerät als unangenehm zu empfinden, besonders in der Öffentlichkeit. Nur drei Prozent der iPhone-Besitzer würden in der Öffentlichkeit mit Siri sprechen – obwohl es in den USA sonst gang und gäbe ist, in Anwesenheit anderer Personen laut zu telefonieren, merkt Milanesi an.

Insgesamt werden Sprachassistenten häufig im Auto (von 51 Prozent der Befragten) sowie Zuhause (von 39 Prozent der Befragten) aufgerufen. Besonders unter iPhone-Besitzern sei die Nutzung im Auto mit 62 Prozent auffällig hoch, schreibt die Analystin Carolina Milanesi. (Viele Tipps und Tricks rund um Siri brachte Mac & i kürzlich in einem Artikel.)

Google und Amazon drängen mit dauerlauschenden Sprachassistenten in Haus und Wohnung vor, einem Bericht zufolge arbeitet auch Apple an einem Siri-Lautsprecher. Neuigkeiten rund um die 2011 mit dem iPhone 4s eingeführte Sprachassistentin dürfte das Unternehmen zur Entwicklerkonferenz WWDC in der kommenden Woche ankündigen. (lbe)