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Marktforscher: Zwei Drittel aller App-Umsätze entfallen auf iOS

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iOS-Apps erwirtschaften voraussichtlich mehr als zwei Drittel des Gesamtumsatzes mit Mobilsoftware im Jahr 2013 – dies geht aus einer Hochrechnung des Marktforschungsunternehmens ABI Research hervor, das den Jahresumsatz mit nativer Software für Smartphones und Tablets auf 27 Milliarden Dollar beziffert. Android habe iOS inzwischen zwar bei den App-Zahlen übertroffen, doch iOS-Nutzer seien weiterhin gewillter, Geld für Software auszugeben, fügte ein ABI-Analyst hinzu. Die Marktforscher halten es für unwahrscheinlich, dass Android-Apps den Umsatz-Unterschied zu iOS-Software in den kommenden anderthalb Jahren aufholen können.

Bislang haben die Umsätze mit Smartphone-Apps laut ABI weit höher gelegen als bei Tablet-Apps – doch die Software für iPad und Konsorten hole auf, unter anderem weil Nutzer bereit seien, für die Tablet-Apps mehr zu zahlen. Die Umsätze mit Software für Windows Phone und BlackBerry liegen angeblich nach wie vor weit hinter Android und iOS. ABI Research berücksichtigt bei der Umsatzermittlung neben Kauf-Apps auch In-App-Käufe, Abomodelle sowie Werbeeinnahmen.

Apple-Chef Tim Cook verkündete die 10-Milliarden-Auszahlungsmarke an iOS-Entwickler

Apple hatte zur Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni bekanntgegeben, seit 2008 mehr als 10 Milliarden Dollar an Entwickler ausgezahlt zu haben – 5 Milliarden davon allein im vergangenen Jahr. Sowohl Apple als auch Google behalten 30 Prozent der im App Store sowie bei Google Play erzielten Umsätze ein. (lbe)