Messaging-Dienst Line zählt 420 Millionen Nutzer

Der japanische WhatsApp-Konkurrent hat kräftigen Zuwachs bei Nutzerzahlen und Umsatz vermeldet. Line verdient Geld mit Spielen, Werbung – und dem Sticker-Verkauf.

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Von
  • Leo Becker, mit Material der dpa

Line verkauft unter anderem Sticker in der Messaging-App

Während Facebook bis zu 19 Milliarden Dollar für den Messenger WhatsApp zahlen will, holt der japanische Konkurrent Line bei der Nutzerzahl auf. Der Dienst hat aktuell 420 Millionen Nutzer, wie das Unternehmen am Donnerstag in Tokio mitteilte. Am Anfang des ersten Quartals waren es noch 340 Millionen.

WhatsApp hatte vor rund zwei Wochen gemeldet, dass die Marke von 500 Millionen Nutzern überschritten worden sei – allerdings soll es sich dabei um aktive Nutzer handeln, während Line nur registrierte Accounts zählt.

Line verfolgt ein spezielles Geschäftsmodell: Die App der Japaner ist kostenlos, Geld verdienen sie mit Spielen, Werbung und Zusatzleistungen wie dem Verkauf von virtuellen Stickern. Damit stieg der Umsatz im ersten Quartal 2014 auf umgerechnet gut 100 Millionen Euro – mehr als das Dreifache des Vorjahresquartals. WhatsApp will sich bisher nur über die jährliche Gebühr von einem Dollar pro Nutzer finanzieren. (lbe)