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Miniklinke adé: Weitere Hinweise auf "iPhone 7" ohne Kopfhöreranschluss

Gerüchte, dass Apple seine Smartphones künftig ohne analogen Audioanschluss ausliefern will, kursieren bereits seit Herbst. Nun scheinen sie sich zu bestätigen.

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iPhone 5 von 2012 mit dem damals brandneuen Lightning-Anschluss.

(Bild: Apple)

Mac & i
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Apple scheint mit dem Ende der Klinkenbuchse beim iPhone offenbar ernst zu machen: Wie mehrere chinesische Websites, wie feng.com oder anzhuo.cn, nun unter Berufung auf die Lieferkette des Konzerns aus Cupertino berichten, soll das "iPhone 7", das derzeit für Herbst erwartet wird, externe Audiogeräte nur noch per Lightning-Port oder drahtlos via Bluetooth ansprechen können. Der 3,5-mm-Kopfhöreranschluss werde wegfallen.

Zuvor hatte Ende November das japanische Apple-Portal Mac Otakara Ähnliches berichtet. Statt auf den Miniklinken-Anschluss alter Schule werde der iPhone-Produzent künftig auf den proprietären Lightning-Port setzen. Weit hergeholt ist das nicht: Apple erlaubt Anbietern von iPhone- und iPad-Zubehör schon seit längerem, Audiogeräte mit Lightning-Anbindung zu produzieren. So gibt es Sportstöpsel und isolierte Kopfhörer mit der Technik.

Den chinesischen Berichten zufolge plant Apple außerdem erstmals den Verkauf eigener Bluetooth-Kopfhörer – wobei dies angesichts der Produkte der Apple-Tochter Beats eher ungewöhnlich wäre. Im Herbst war die Rede davon gewesen, dass Apple seine bekannten EarPods-Stöpsel künftig mit Lightning-Stecker ausstatten könnte.

Mac Otakara hatte im November auch geschrieben, dass Apple in seinen Lightning-Stecker künftig einen kompakten D/A-Wandler (DAC) einbauen werde, um Zubehörproduzenten die Nutzung zu erleichtern. Sinn der Umstellung auf Lightning ist unter anderem, dass Apple sein iPhone künftig noch dünner machen kann. (bsc)