Menü
Mac & i

Mitarbeiter abgeworben: Apple einigt sich mit Akkuhersteller

Der Rechtsstreit zwischen Apple und dem auf Fahrzeugakkus spezialisierten Hersteller A123 steht kurz vor einer außergerichtlichen Einigung. Der Akkuhersteller hatte Apple wegen der Abwerbung von Mitarbeitern verklagt.

vorlesen Drucken Kommentare lesen 19 Beiträge
Nach Klage: Auto-Akkuhersteller A123 kurz vor Einigung mit Apple

(Bild: Screenshot A123 Website)

Anzeige
Apple iPhone 6 16GB grau
Apple iPhone 6 16GB grau ab € 215,09

Der Fahrzeug-Akkuhersteller A123 Systems steht offenbar kurz vor einer Einigung mit Apple: In Gerichtsunterlagen erklären beide Unternehmen, dass sie eine Übereinkunft erzielt haben und noch am Feinschliff arbeite. Der zuständige Richter räumte dafür zusätzliche Zeit ein, wie der Boston Globe meldet.

A123 Systems hatte Apple wegen der aggressiven Abwerbung hochrangiger Mitarbeiter verklagt. Um eine hauseigene "große Batterieabteilung" aufzubauen, habe der iPhone-Hersteller gemeinsam mit einem ehemaligen A123-Ingenieur versucht, gezielt weitere entscheidende Mitarbeiter abzuwerben. Die Klage richtete sich auch gegen fünf ehemalige Angestellte.

A123 entwickelt Lithium-Ionen-Akkus für den Einsatz in Fahrzeugen. Der Streitfall hatte Spekulationen über Apples Eintritt in den Automarkt befeuert. Der Konzern heuert seit einigen Monaten Experten aus den Bereichen Automobilsysteme und Fahrzeugbau an, angeblich ist ein eigenes Elektrofahrzeug für das Jahr 2020 geplant. (lbe)