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Mobiler Hotspot: TripMode für OS X kontrolliert Datenverbrauch

TripMode steuert, welche Programme auf das Internet zugreifen dürfen, sobald der Mac die Mobilfunkverbindung des iPhones nutzt. Dies soll vor unerwartet hohem Datenaufkommen bewahren.

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Mobiler Hotspot: TripMode für OS X kontrolliert Datenverbrauch

Von der Menüleiste aus lässt sich der Datenzugriff kontrollieren

(Bild: Entwickler)

Das neue OS-X-Menüleistentool TripMode aktiviert sich automatisch, sobald der Mac mit einem mobilen Hotspot Verbindung aufnimmt und soll dann sämtliche Internetverbindungen verhindern. Der Nutzer kann im nächsten Schritt einzelnen Programmen gezielt den Online-Zugriff erlauben und jederzeit auch wieder entziehen. TripMode lässt sich auch manuell nach Bedarf an- und abschalten. Zudem zeigt die Software an, wie viel Daten jedes Programm bereits verbraucht hat – wahlweise für eine einzelne Session, einen Tag oder über einen Monat hinweg.

Dies soll verhindern, dass der Mac ungewollt größere Datenmengen im Mobilfunknetz verbraucht. Nutzt OS X ein iPhone oder iPad als "persönlichen Hotspot", weiß das Betriebssystem dies zwar, zieht jedoch keinerlei Konsequenz daraus: Entsprechend werden unter Umständen auch große System-Updates im Hintergrund bezogen oder die iCloud-Fotomediathek synchronisiert, das kann schnell das monatliche Mobilfunk-Datenvolumen aufbrauchen.

TripMode erfasst nach eigener Angabe "anonyme Statistiken" über den Datenverbrauch und die System-Hardware – dies diene ausschließlich der Verbesserung des Programms. Der Inhalt des Datenverkehrs werde keinesfalls erfasst, betonen die Entwickler. Die Software stammt von einem Entwickler-Team aus der Schweiz.

TripMode setzt mindestens OS X 10.10 Yosemite voraus und kostet zur Einführung 5 Dollar. Das Programm lässt sich eine Woche lang kostenlos testen, auch nach Ablauf der Testphase soll die App pro Tag jeweils für 15 Minuten weiter gratis funktionieren. (lbe)