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NRW: 20.000 iPhones sollen Polizisten besser vernetzen

Mit Messenger und weiteren Dienst-Apps werde man bei mobiler Kommunikation "die am besten ausgestattete Polizei Deutschlands", sagt der Innenminister.

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Mit iPhone-Apps sollen die Beamten kommunizieren – und Daten erfassen.

(Bild: Screencap aus Video des Innenministeriums)

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Die Polizei in Nordrhein-Westfalen soll künftig per Smartphone kommunizieren und mit Apps unterwegs auf interne Datenbanken zugreifen können. Im Rahmen eines Pilotprojektes wurden Polizisten in Dortmund nun mit 90 Geräten ausgerüstet. Auch Kreispolizeibehörden in Wesel und Recklinghausen nehmen an dem Pilotprojekt Teil, in dessen Rahmen die Geräte einem achtwöchigen Praxistest unterzogen werden.

Bis zum Frühjahr 2020 sollen insgesamt 20.000 Smartphones an alle Behörden in Nordrhein-Westfalen ausgegeben werden, teilte das NRW-Innenministerium mit. Jeder "operativ Arbeitende" erhalte Zugang. Die Behörde starte damit "ins digitale Zeitalter" und werde "im Bereich der mobilen Kommunikation die am besten ausgestattete Polizei Deutschlands sein", erklärte Innenminister Herbert Reul (CDU).

Bei den Smartphones handelt es sich laut Ministerium um das "besonders robuste iPhone 8". Die Polizisten können darüber per Messenger kommunizieren. Ein Scanner-App soll die Erfassung von KFZ-Kennzeichen und Ausweisen ermögliche, auch eine Auskunfts-App zum Zugriff auf interne Daten wird vorinstalliert. Weitere Apps sollen "nach und nach" folgen, etwa um Verdächtige per Fingerabdruck identifizieren zu können und Verkehrsunfälle komplett digital zu erfassen, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.

Personenbezogene Daten werde man nicht auf den Polizei-iPhones speichern, betont das Innenministerium, die Datenübertragung mit einem "zertifizierten Rechenzentrum der Polizei" erfolge verschlüsselt. Die Geräte seien außerdem durch Zwei-Faktor-Authentifizierung und Fernadministration geschützt.

NRW ist nicht das erste Bundesland, das seine Polizei mit iPhones ausstattet: In Bayern kommt das Apple-Smartphone mit einem speziellen Messenger bereits zum Einsatz. Das iPhone wurde gewählt, weil es im Vergleich zur Konkurrenz das beste Gesamtpaket in Hinblick auf Sicherheit liefert, erklärte ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums bei der Einführung. In Niedersachsen werden im Rahmen eines Pilotprojektes bereits Knöllchen per iPhone verteilt.

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(lbe)