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Nach Update: YouTube-App wird auf dem iPhone X benutzbar

Auf Apples neuem Top-Smartphone saugte der Video-Client von Google im Nu die Batterie leer. Zwei Wochen später steht nun ein Update bereit.

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YouTube

Ein YouTube-App-Icon.

(Bild: dpa, Tobias Hase/Illustration)

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Google hat ein seit Mitte November bekanntes Problem mit dem offiziellen YouTube-Client auf dem iPhone X behoben, dass die App quasi unnutzbar machte. Die am Montag neu erschienene Version 12.45 der iOS-App des Konzerns für den Videodienst behebe einen "Fehler mit der Batterieverwendung", heißt es dazu im englischsprachigen Beipackzettel. Die deutschen Releasenotes sprechen hingegen nur davon, dass Google "Fehler behoben und ein paar Probleme aus der Welt geschafft" habe.

Zuvor hatten Nutzer darüber geklagt, dass die Verwendung der YouTube-App auf Apples neuem Top-Smartphone zu einer enorm schnellen Reduktion der Akkulaufzeit führen konnte. Teils leere sich jede Minute der Wiedergabe der iPhone-X-Akku um einen Prozent, hieß es. Zudem erhitzte sich die Rückseite des Geräts stark, was für überhöhte Leistungsanforderungen seitens der YouTube-App sprach.

Außerdem lief die App offenbar auf dem iPhone X stärker im Hintergrund (aus bislang unklaren Gründen), was ebenfalls Batteriesaft kostete. Hier half, der YouTube-App in den iOS-Einstellungen die Hintergrundaktivitäten zu untersagen. Von der hohen Akkubelastung war nur der Client selbst betroffen. Schaute man Videos in Apples Safari-Browser oder einer alternativen YouTube-App, verhielt sich das iPhone X unauffällig.

Mit der neuen Version 12.45 sollen die Probleme nun behoben sein. Auch Nutzer von anderen iOS-11-Geräten sollten sie einspielen – auch auf diesen kam es teilweise zu Klagen über einen erhöhten Akkuverbrauch, wenn auch nicht derart massiv wie beim iPhone X. Apples teuerstes Smartphone kommt mit einem neuen OLED-Bildschirm im 5,8-Zoll-Format, der eine Gesamtauflösung von 2436 mal 1125 Bildpunkten bietet. Er ist zudem fähig, High-Dynamic-Range-Bilder zu zeigen. Die Pro-Motion-Technik aus dem iPad Pro, bei der eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz möglich ist, beherrscht das iPhone X allerdings nicht. (bsc)