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Nach iOS-13-Problemstart: Apple will Entwicklungsprozesse angeblich umkrempeln

Neue Testroutinen sollen einem Bericht zufolge sicherstellen, dass iOS 14 nicht genauso fehlerbehaftet veröffentlicht wird wie das aktuelle iOS 13.

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(Bild: chainarong06/Shutterstock.com)

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Apple zieht offenbar Konsequenzen aus dem problematischen Start von iOS und iPadOS 13: Neue Entwicklungsprozesse sollen sicherstellen, dass sich in künftige iOS-Versionen – darunter das für Herbst 2020 geplante iOS 14 – nicht erneut gravierende Bugs einschleichen. Der Start von iOS 13 im September erwies sich als besonders problembehaftet, der Konzern musste allein in den ersten zwei Monaten nach der Veröffentlichung sieben Mal nachbessern.

Die Änderungen wurden gegenüber Mitarbeitern von Apples Softwarechef Craig Federighi angekündigt, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet. In internen Test-Builds des Betriebssystems bleiben frisch hinzugefügte Funktionen künftig standardmäßig deaktiviert und lassen sich dann von den Testern einzeln anschalten, heißt es. Dies solle es erlauben, Bugs einfacher einzugrenzen und die Auswirkungen der Neuerungen auf andere Systembereiche besser einschätzen zu können.

Das neue System für interne Builds wolle Apple nicht nur für iOS und iPadOS einsetzen, sondern auch für alle anderen eigenen Betriebssysteme bis hin zu macOS.

iOS 13 (34 Bilder)

iOS 13 soll deutlich schneller sein als seine Vorgänger.


Bislang hätten manche Teams täglich frische, wenig getestete Funktionen zu dem System hinzugefügt, andere Teams hätten ihre Neuerungen wöchentlich eingepflegt, wie die Finanznachrichtenagentur erklärt. Die Testversionen seien dadurch im Laufe der Zeit teils kaum mehr zu benutzen gewesen und Fehler hätten sich nur schwer eingrenzen lassen – auch ein Überblick des Entwicklungsstandes habe gefehlt. Dies habe zu einer Reihe der Probleme von iOS 13 beigetragen.

Die neue Testroutine könne es auch ermöglichen, instabile Funktionen in Zukunft zurückzustellen. Bestimmte Features musste Apple auch aus iOS 13.0 streichen, das schien aber nichts an der Menge an anderen Bugs zu ändern.

Entwickler des Konzerns hätten schon vor der Präsentation von iOS 13 im Juni festgestellt, dass das Betriebssystem fehlerbehafteter ist als vorausgehende Versionen zum gleichen Zeitpunkt. Im August hätten sich Entwickler dann entschieden, den Fokus gleich auf iOS 13.1 zu legen – statt auf die fehlerbehaftete Version iOS 13.0, die mit den neuen iPhones ausgeliefert wurde. Version 13.1 zog Apple schließlich vor, sie wurde wenige Tage nach 13.0 freigegeben. Aktuell ist derzeit iOS 13.2.3, iOS 13.3 befindet sich in der Betaphase und dürfte noch vor Weihnachten erscheinen.

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(lbe)