Menü
Update
Mac & i

Neue iPads im Test: Die wichtigsten Ergebnisse

Mac & i hat das iPad Air 3 und das iPad mini 5 unter die Lupe genommen. Besonders überzeugt hat der eingesetzte A12-Prozessor.

vorlesen Drucken Kommentare lesen 205 Beiträge
Neue iPads im Test: Die wichtigsten Ergebnisse

Inhaltsverzeichnis

Apple hatte im März zwei neue Tablets ohne großes Brimborium vorgestellt, die nun im Handel erhältlich sind. Das iPad mini 5 ist ab 450 Euro und das iPad Air 3 ab 550 Euro zu haben. Hier die wichtigsten Ergebnisse eines ersten Tests der Mac & i.

Das neue iPad mini sieht trotz großen Altersunterschieds dem iPad mini 4 von 2015 zum Verwechseln ähnlich. Das neue iPad Air (ab 515 €) kommt mit seinem 10,5-Zoll-Bildschirm eher nach dem iPad Pro 10,5" von 2017. Beide bringen weiterhin eine Kopfhörerbuchse, einen Lightning-Anschluss und einen Fingerabdrucksensor (Touch ID) mit – aber weder USB-C noch Gesichtserkennung (Face ID). Es gibt sie in den Farben Silber, Space-Grau und Gold – Letzteres wirkt allerdings eher bräunlich.

Das Display des iPad mini (ab 426,99 €) besitzt trotz seiner geringeren Diagonale (7,9 Zoll) genau so viele Pixel wie das des iPad 6 (9,7 Zoll), nämlich 2048 × 1536. Im Unterschied zum iPad 6 (ab 298 €) ist das Panel beim iPad mini auf die Scheibe laminiert und entspiegelt, wodurch es im Test weniger Umgebungslicht reflektierte.

Entspiegelt ist auch das Display des neuen iPad Air, das die gleiche Auflösung und Größe wie das des iPad Pro 10,5" mitbringt, aber auf "ProMotion" verzichten muss, bei dem für eine flüssigere Darstellung die Bildwiederholraten dynamisch auf bis zu 120 Hertz erhöht werden können.

Den DCI-P3-Farbraum und Apples TrueTone-Technik beherrschen beide Neulinge. Dabei wird auf Wunsch die Farbtemperatur per Weißabgleich dem Umgebungslicht angepasst. Im Test erreichten die Geräte eine schöne Helligkeit von mehr als 450 Candela/qm (Nits), also beinahe die von Apple angegebenen 500 Nits.

iPad mini und iPad Air unterstützen neuerdings beide die Stifteingabe. Neben dem Apple-Pencil der ersten Generation (ab 87 €) lässt sich auch Logitechs Crayon (ab 55,99 €) hinzukaufen. Nicht geeignet ist der per Induktion aufladbare Pencil 2 vom neuen iPad Pro. Einen Smart Connector zum Anschluss einer Tastatur besitzt von den Neulingen nur das iPad Air. Die faltbare Tastatur (180 Euro) lädt über die seitlichen Kontakte auch gleich ihren Akku.

Das SoC (System on a Chip) überspringt beim neuen iPad Mini gleich vier CPU-Generationen. Wie im iPhone XS arbeitet in beiden iPads ein sechskerniger Apple A12 Bionic, hier mit 2,5 GHz Taktrate. Die Rechenperformance entsprach im Test in etwa der des aktuellen iPhones XS und reicht damit für die allermeisten Anforderungen locker aus. Durch die neuronale Engine ("Bionic") profitieren zum Beispiel KI-Anwendungen und AR-Apps. Der Arbeitsspeicher umfasst bei beiden iPads 3 GByte.