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Neue iPhones warnen vor "falschen" Displays

Wer iPhone 11 oder 11 Pro mit einem neuen Bildschirm ausstattet, der nicht von Apple stammt, bekommt einen Hinweis zu sehen, dieser sei "nicht genuin".

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Das iPhone 11 in vielen Farben.

(Bild: Apple)

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Apple hat bei seiner jüngsten Smartphone-Generation eine neue Maßnahme ergriffen, um Reparaturen mit Ersatzteilen von Drittanbietern zu erschweren. Wie der Konzern selbst in einem in dieser Woche publizierten Supportdokument schreibt, zeigen iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max eine "wichtige Mitteilung" in den Systemeinstellungen an, wenn es sich bei dem im Gerät verbauten Bildschirm nicht um ein Apple-Originalersatzteil handelt. "Wir sind nicht in der Lage, zu verifizieren, dass dieses iPhone ein genuines Apple-Display hat", heißt es darin lapidar.

Apple hat somit bei seinen Bildschirmen eine Abfrage integriert, über die das Betriebssystem prüfen kann, ob die Hardware des Displays wirklich von Apple stammt – vermutlich über einen neuen Authentifizierungschip. Die Maßnahme erinnert an einen ähnlichen Ansatz beim Akku. Stammt dieser nicht von dem Konzern – beziehungsweise wurde er nicht als genuin verifiziert –, kann man seit iPhone XS, XS Max und XR die Batteriegesundheit nicht mehr abfragen. Außerdem erscheint dann auch eine Warnung.

Diese Akku-Vernagelung dient laut dem Konzern der "Sicherheit unserer Kunden". Diese sollen nur mit Akkus versorgt werden, die von guter (Apple-)Qualität sind – und dies auch nur durch einen zugelassenen Servicetechniker. In seinem Supportdokument nennt Apple als negative Auswirkungen der Verwendung eines nicht originalen Displays unter anderem Multi-Touch-Probleme, eine nicht korrekt funktionierende True-Tone-Displayanpassung, schlechtere Farbdarstellung, weniger Helligkeit und "unerwünschte Akkuentleerungen". Dies sind Dinge, die tatsächlich auftreten können – allerdings nur, wenn das Ersatzteil wirklich minderer Qualität ist.

Apple zufolge schränkt die Meldung über das nicht genuine Display die Verwendung des Geräts nicht ein – im Gegensatz zur Verwendung eines Austauschakkus aus Nicht-Apple-Quellen, wo wie erwähnt die Anzeige zur Batteriegesundheit gestrichen wurde. Apple hatte erst kürzlich angekündigt, Fremdreparaturen bei seinen Geräten deutlich stärker zuzulassen. So sollen auch unabhängige Reparaturbetriebe künftig an Ersatzteile, Spezialwerkzeug und Dokus gelangen. Das Programm, das auch Ein-Mann-Läden abdecken soll, startet anfangs nur in den USA. Mac & i hatte Serviceanbieter zum Akkutausch im letzten Jahr ausführlich getestet.

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(bsc)