Menü

Neuer Mac-Monitor von LG

In US-Apple-Läden ist ein neues 23,7-Zoll-Display aufgetaucht, das die Südkoreaner speziell für macOS anbieten. Vorgängermodelle waren zuvor verschwunden.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 5 Beiträge

Der Schirm leistet 3840 mal 2160 Bildpunkte.

(Bild: LG)

Update
Von

Der Apple-Partner LG hat erneut ein Herz für Mac-Benutzer. Nachdem die veralteten Modelle Ultrafine 4K und Ultrafine 5K, die speziell für Mac-Nutzer gedacht waren, kürzlich aus dem Vertrieb genommen wurden, ist nun Ersatz aufgetaucht. Entdeckt wurde er erstmals in einem amerikanischen Apple-Laden, wie Tidbits bemerkte.

Das neue Gerät nennt sich schlicht "LG Ultrafine Display for Mac", verfügt über eine Bilddiagonale von 23,7 Zoll und wird in den USA für rund 700 US-Dollar angeboten. Auf Apples Website ist der Monitor bislang noch nicht aufgetaucht. Laut einem im Netz zu findenden Handbuch hört das Display auf den Modellnamen 24MD4KL. Es liegt größentechnisch zwischen den alten Ultrafine-4K- und 5K-Schirmen – diese hatten 21,5 respektive 27 Zoll.

Weniger schön ist allerdings die Auflösung beim neuen 23,7-Zoll-Modell. Sie liegt laut Handbuch nur bei 3840 mal 2160 Bildpunkten bei 60 Hertz und damit unter jener des alten Ultrafine 4K (4096 mal 2304), das nur besagte 21,5 Zoll groß war. Entsprechend verzichtet LG auch bewusst auf die Bezeichnung "4K" auf der Verpackung oder im Handbuch, nur die Modellnummer deutet diese Ambition an. Für "Ultra HD" reicht die Auflösung allerdings.

Weitere technische Daten laut Hersteller sind 8-Bit-Farbtiefe mit 10-Bit-Farbunterstützung, zwei Thunderbolt-3-Ports sowie drei reguläre USB-C-Anschlüsse für weitere Geräte. HDMI-Ports, DisplayPort, USB-A-Anschlüsse oder Gigabit Ethernet lässt LG weg, schon die alten Ultrafines waren hier spartanisch und nicht als Hub zu gebrauchen. Angaben zum Durchsatz der USB-C-Anschlüsse waren zunächst nicht zu finden. Beim alten Ultrafine 4K hatte LG hier mit USB-2.0-Geschwindigkeiten enttäuscht.

Apple scheint aktuell den neuen Ultrafine und den alten Ultrafine 4K parallel zu verkaufen, falls noch Altmodelle in den Läden vorhanden sind. Dabei verlangt der Konzern mit 700 Dollar den gleichen Tarif, weshalb Kunden vorsichtig sein sollten. Wann der neue LG-Bildschirm in Deutschland erscheint, ist unklar – lange dürfte es eher nicht dauern.

[Update 22.05.19 7:41 Uhr:] Das Gerät ist mittlerweile auch in Apples deutschem Online-Laden aufgetaucht und bereits in mehreren hiesigen Apples Stores vor Ort erhältlich. Der Preis ist höher als in den USA: Apple hätte gerne 750 Euro. Verwirrend: Als Bezeichnung verwendet der Konzern die gleiche wie beim alten 21,5-Zoll-Schirm – "LG UltraFine 4K Display". (bsc)