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Neuer Mac Pro: Apple nimmt ab 10. Dezember Bestellungen entgegen

Im Sommer stellte Apple seinen Profirechner Mac Pro vor, ab 10.12. sollen Kunden ihn endlich bestellen können. Dann dürfte auch die Preisfrage geklärt werden.

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(Bild: @KhaosT / twitter.com / Apple)

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Apple beginnt mit dem Verkauf seines neuen Profi-Computers Mac Pro sowie dem zugehörigen Monitor Pro Display XDR am 10. Dezember: Ab diesem Dienstag nimmt das Unternehmen Bestellungen für die Geräte entgegen. Das teilte Apple per E-Mail ausgewählten Personen mit, die dies teils über Twitter öffentlich machten. Ab wann das Unternehmen bestellte Geräte ausliefern und in den Apple Stores verfügbar machen wird, ist aber noch nicht bekannt.

Den neuen Mac Pro und das 6K-Display hatte Apple im Juni dieses Jahres auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC erstmals öffentlich vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt lag die Ankündigung, einen gänzlich neu entwickelten Mac Pro auf den Markt zu bringen, bereits zwei Jahre zurück. Das Vorgängermodell mit gleichem Namen wurde 2013 veröffentlicht und bekam wegen seines zylindrischen Designs den despektierlichen Spitznamen "Trashcan" – und auch sonst konnten sich etliche Profi-Nutzer nicht mit dem kaum erweiterbaren Computer anfreunden.

Mit dem neuen Mac Pro kehrt Apple zurück zu den Gestaltungsprinzipien der ersten Mac Pro-Generation mit Intel-CPU, die aus dem PowerPC-basierten Power Mac G5 hervorging. Der modular aufgebaute Workstation-Computer steckt in einem 'klassischen' großen Gehäuse und ist vielseitig erweiterbar, nutzt Intel-Xeon-CPUs mit bis zu 28 Kernen und bis zu 1,5 TByte Hauptspeicher und dürfte damit den Anforderungen von Profi-Nutzern entgegenkommen. Passend zum neuen Mac Pro stellte Apple bei der diesjährigen WWDC auch ein neues 32-Zoll-Display mit 6K-Auflösung vor.

Über die Preise der neuen Geräte ist noch nicht allzu viel bekannt. Der Basispreis für den Mac Pro soll bei 5999 US-Dollar liegen, die Ausstattung soll dabei einen 8-Kern-Xeon-Prozessor, 32 GByte Hauptspeicher, Radeon Pro 580X-GPU und eine mit 256 GByte knapp bemessene SSD enthalten – bei letzterer sollen aber bis zu 4 TByte konfigurierbar sein. Wer alle Optionen beim Bestellen ausreizt (CPU, GPU, Hauptspeicher, SSD) und ein Gerät mit Maximalausstattung ordern will, könnte dafür nach Schätzungen bei bis zu 50.000 US-Dollar landen. Mit dem Bestellstart am Dienstag sollte aber Klarheit über die Aufpreise herrschen. Das Pro Display XDR soll 4999 US-Dollar kosten, mit matter Beschichtung kostet es 1000 Dollar mehr. Der dazu passende spezielle Standfuß soll mit 999 US-Dollar zu Buche schlagen.

Der neue Mac Pro wird wie sein Vorgängermodell in der Fabrik eines Auftragsfertigers im texanischen Austin montiert. Im Zuge des Handelsstreits zwischen den USA und China geriet auch die Produktion dieses Computers zu einem Politikum – US-Präsident Trump besucht das Werk kürzlich gemeinsam mit Apple-Chef Tim Cook, woraufhin Apple kritisiert wurde, Trump einen Wahlkampfauftritt verschafft zu haben.

[Update 10.12.2019 18:50 Uhr] Der neue Mac Pro lässt sich nun bestellen, los geht es bei 6500 Euro. (tiw)