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Neuer Mac Pro kommt erst im Dezember

Die Neuauflage des Profi-Macs soll noch zum Jahresende erscheinen. Das Hin und Her um den Produktionsstandort wurde zum Politikum.

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(Bild: Apple)

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Apple will den neuen Mac Pro im Dezember auf den Markt bringen. Damit liegt der Konzern noch im selbstgesetzten Zeitplan, die Neuauflage des Desktop-Macs im Herbst einzuführen. Der Mac Pro 2019 steckt wieder in einem Tower-Gehäuse und soll sich so leichter erweitern lassen. Mit Xeon-Prozessoren bis zu 28 Kernen, bis zu 1,5 TByte Arbeitsspeicher, acht Slots für PCIe-Karten und bis zu 4 PGUs spielt der Mac Pro im Workstation-Segment, der Startpreis für die Minimalkonfiguration liegt bei 6000 Dollar.

Parallel zur Einführung des neuen 16" MacBook Pro teilte Apple am Mittwoch lediglich mit, dass der neue Mac Pro "im Dezember erhältlich" sein wird. Ein genauer Termin für den Verkaufsstart und konkrete Details zu den Aufrüstpreisen stehen allerdings noch aus, ebenso wie im MacBook Pro will Apple eine neue SSD-Option mit 8 TByte Speicherplatz anbieten. Parallel will Apple das Pro Display XDR, einen 32-Zoll-Monitor mit 6K-Auflösung, auf den Markt bringen. Der Preis (ohne Ständer) beträgt 5000 Dollar, für den höhenverstellbaren Standfuß veranschlagt Apple weitere 1000 Dollar.

Mac Pro (2019) (12 Bilder)

Der neue Mac Pro erinnert an die alte "Käsereibe", die es gab, bevor Apple den Mac Pro in die Tonne packte.

Den Vorgänger des neuen Mac Pro ließ Apple bei einem Auftragsfertiger in der Nähe von Austin im US-Bundesstaat Texas produzieren. Die Verlagerung der Produktion des 2013er Mac Pro in die USA gestaltete sich damals offensichtlich schwierig: Das Modell kam ebenfalls erst im Dezember des Jahres in sehr kleinen Stückzahlen auf den Markt und war im Anschluss lange schlecht lieferbar. Apple konnte einem Bericht zufolge anfangs keinen US-Zulieferer für wichtige Kleinteile wie Schrauben finden, die schließlich wieder in China bestellt wurden.

Beim neuen Mac Pro erwog Apple offenbar, die Endmontage gleich in China durchführen zu lassen. US-Präsident Trump drohte daraufhin, dem Konzern keinerlei Zollbefreiung auf in China produzierte Teile zu bewilligen: "Stellt sie in den USA her, dann gibt es keine Zölle", schrieb Trump auf Twitter und erklärte später, er rechne fest mit einer Produktion in Texas.

Ende Juli gab Apple-Chef Tim Cook dann bekannt, man wolle die Endmontage des Mac Pro doch weiter in den USA vornehmen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters ist nun für die kommende Woche ein gemeinsamer Besuch von Cook und Trump in Apple-Einrichtungen in Austin geplant. Der Konzern will dort auch einen Milliardenbetrag in ein weiteres Firmengelände investieren.

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(lbe)