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Neuer Mac Pro tritt an – für bis zu 60.000 Euro

Apple nimmt nun Bestellungen für die Profi-Workstation entgegen – ebenso wie für den neuen 6K-Monitor Pro Display XDR.

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(Bild: Apple)

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Der neue, nun wieder modulare Mac Pro lässt sich jetzt vorbestellen – rund sechs Jahre nach der Einführung des röhrenförmigen Vorgängermodells. Die Neuauflage steckt wieder in einem klassischen Tower-Gehäuse, das sich leicht öffnen lässt, um auf die Komponenten zugreifen zu können. Der neue Mac Pro ist demnächst außerdem auch in einer Rack-Ausführung erhältlich.

Das Basismodell ist mit Intels Xeon W mit 8 Kernen (3,5 GHz Nominaltakt) sowie 32 GByte Arbeitsspeicher (ECC DDR4), einer 256 GByte großen SSD und AMDs Radeon Pro 580X ausgestattet. Es kostet in Deutschland knapp 6500 Euro.

Bei der Bestellung ist eine umfassende Anpassung und Aufrüstung bis hin zu einem Xeon 28-Kern-Prozessor, 1,5 TByte Arbeitsspeicher und einer 4 TByte fassenden SSD möglich. Eine 8-TByte-Option, die jüngst mit dem 16" MacBook Pro ihr Debüt gab, soll folgen. Apples Sicherheitschip T2 ist in allen Konfigurationen enthalten.

Für den 16-Core-Prozessor berechnet Apple beispielsweise einen Aufpreis von 2400 Euro, 96 GByte Arbeitsspeicher sind für 1200 Euro zu haben. Für eine 2 TByte SSD schlägt Apple 960 Euro auf. In der maximalen Ausbaustufe liegt der Preis des Mac Pro (mit Edelstahlrollen für 480 Euro) bei gut 60.000 Euro.

Mac Pro (2019) (12 Bilder)

Der neue Mac Pro erinnert an die alte "Käsereibe", die es gab, bevor Apple den Mac Pro in die Tonne packte.

Der Mac Pro bietet acht PCIe-Slots zur Erweiterung. Im obersten Slot mit halber Länge steckt Apples I/O-Card mit 2 x Thunderbolt 3, 2 x USB 3.0 (Typ A) sowie einer Kopfhörerbuchse mit Headset-Mikro-Unterstützung. Zwei Thunderbolt-3-Ports befinden sich auf der Oberseite und zwei Buchsen mit 10-Gigabit-Ethernet neben dem Stromanschluss. 802.11ac-WLAN und Bluetooth 5.0 sind zudem mit an Bord.

Mit bis zu zwei Mac-Pro-Erweiterungsmodulen ("MPX-Module") lassen sich bis zu vier GPUs (2x Radeon Pro Vega II Duo MPX Modul Kit) konfigurieren. Mit "Afterburner" bietet Apple eine programmierbare Beschleunigerkarte (FPGA) für Videoschnitt an, bis zu drei 8K-Streams (ProRes RAW) oder bis zu zwölf 4K-Streams lassen sich nach Angabe des Herstellers so bearbeiten. Der "Apple Afterburner" kostet zusätzlich 2400 Euro.

Im April 2017 hatte Apple eingeräumt, sich mit dem Mac Pro 2013 in eine "thermische Ecke" gebracht zu haben. Der Profi-Mac war zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Jahre nicht mehr aktualisiert worden. Das kompakte Zylinder-Gehäuse sei in Hinblick auf die zentrale Dual-GPU entwickelt worden, doch der Markt habe sich in eine ganz andere Richtung bewegt, erklärte Apple damals und stellte einen modularen Mac Pro in Aussicht – dieser wurde zur WWDC 2019 im Juni schließlich präsentiert und kommt nun in den Handel.

Erste Mac Pros könnten noch im laufenden Jahr an Besteller gehen, derzeit wird eine Auslieferung in rund ein bis zwei Wochen aufgeführt. In Deutschland nennt Apple den 19. bis 23. Dezember als Auslieferungstermin für Expresslieferungen. Die Rack-Version des Mac Pro lässt sich derzeit noch nicht bestellen, sie soll aber in Kürze folgen. Der Einstiegspreis liegt hier bei knapp 7200 Euro.

Auch Apples 6K-Monitor (32", 6016 × 3384 Pixel) lässt sich nun bestellen. Das Pro Display XDR kostet in der Basisversion 5500 Euro. Für die matte "Nanotextur"-Beschichtung berechnet Apple einen Aufschlag von 1000 Euro. Der höhenverstellbare – nicht zum Lieferumfang zählende – Standfuß "Pro Stand" liegt bei 1100 Euro. Der Bildschirm wird voraussichtlich zwischen dem 23. Dezember und 3. Januar 2020 ausgeliefert.

[Update 10.12.2019 20:20 Uhr] Das Pro Display XDR lässt sich nur an bestimmten Macs betreiben: Dazu zählt laut Apple der Mac Pro 2019 (mit MPX-Modul-Grafik), das 15" MacBook Pro 2018/2019, das neue 16" MacBook Pro sowie iMacs mit Baujahr 2019. Mit einer Blackmagic eGPU lässt sich das Display auch an anderen Macs mit Thunderbolt-3-Anschluss verwenden.

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(lbe)