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Neuer iMac: Konfiguration im Apple Online Store kann (zu) teuer werden

Beim Zusammenstellen seines neuen Apple-All-in-One-Rechners sollte man auf die Auswahl des korrekten Modells achten. Schlechtere Konfigurationen sind sonst nämlich teurer als bessere.

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Der neue iMac für das Modelljahr 2017.

(Bild: Apple)

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Apple iMac 27", Core i5-7600, 8GB RAM, 1TB Fusion Drive
Apple iMac 27", Core i5-7600, 8GB RAM, 1TB Fusion Drive ab € 1719,–

Kaufinteressierte, die ihren neuen iMac im Apple Online Store erwerben wollen, sollten bei der Konfiguration genau hinsehen. Wählt man das falsche Grundmodell, zahlt man nach Ergänzung zusätzlicher Komponenten unter Umständen nämlich recht deutlich drauf, wie den Kollegen von der französischen Apple-Website MacBidouille aufgefallen ist. Im deutschen Online-Laden des Konzerns ließ sich dieses Verhalten nachstellen.

Wählt man beim 27-Zoll-Modell die Standardvariante mit 3,5 GHz und der GPU Radeon Pro 575 mit 4 GByte Videospeicher, kann man diese in einem weiteren Schritt auf 4,2-GHz-Hauptprozessor, 16 GByte RAM und 2-TByte-Fusion-Drive hochkonfigurieren. Der Preis beträgt dann 3139 Euro (siehe Screenshot).

Konfigurationsbeispiel: Schlechtere Grafikkarte, teurerer Preis.

Startet man hingegen gleich mit der größeren Standardvariante mit 3,8 GHz und Radeon Pro 580 mit 8 GByte, die gleich ein 2-TByte-Fusion-Drive mitbringt, und ergänzt diese um den 4,2-GHz-Chip und die 16 GByte Hauptspeicher, werden nur 3079 Euro fällig – trotz besserer Grafik. Der unnötige Preisaufschlag für eine schlechtere Konfiguration beträgt also 60 Euro.

Es ist unklar, warum Apple Kunden vor dieser Problematik nicht warnt beziehungsweise diese überhaupt zulässt. Normalerweise kommt beim Aufrüsten von Hardware mit zusätzlichen Komponenten – also sogenannten Custom-to-Order-Modellen – stets der gleiche Preis heraus wie bei entsprechend ausgerüsteten Standardvarianten.

Das Problem scheint sich hier aus der Tatsache zu ergeben, dass die Standardvarianten mit verschiedenen GPUs kommen. Womöglich handelt es sich aber auch nur um einen schlichten Bug im Apple Online Store. Auch bei anderen Konfigurationsvarianten des neuen iMac sollte man daher zunächst Vorsicht walten lassen und verschiedene Möglichkeiten durchprobieren, bevor man auf "Kaufen" klickt. (bsc)