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Neuer iMac angeblich mit Xeon E3, Mac mini wird professioneller

Nachdem Apple angekündigt hatte, dass es noch in diesem Jahr neue Modelle des All-in-one-Rechners geben wird, machen nun die ersten Leaks die Runde. Auch zum Mac mini gibt es Neuigkeiten.

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Apples aktuelle iMacs. Die Geräte wurden 2015 zuletzt aktualisiert.

(Bild: Apple)

Dass Apple noch in diesem Jahr einen neuen iMac für Profis sowie eventuell auch neue Mac minis plant, ist bereits seit einigen Tagen bekannt. Nun sind erste Hardwaredetails zu den beiden Produktreihen durchgesickert, die Apple seit 2015 (iMac) beziehungsweise 2014 (Mac mini) nicht mehr angefasst hat. Die vom Blog Pike's Universum publizierten Daten sollen aus informierten Kreisen stammen, die bereits zuvor richtig lagen – ob sie stimmen, lässt sich allerdings nicht mit Gewissheit sagen.

Dem Bericht zufolge erhält der iMac erstmals einen Xeon E3-Prozessor aus der E3-1285-v6-Reihe. Dieser Chip ist derzeit noch gar nicht offiziell verfügbar – allerdings wird Apple von Intel regelmäßig frühzeitig versorgt. Integriert könnte Intels-Onboard-Grafik HD Graphics P630 sein. Die minimale RAM-Ausstattung soll bei 16 GByte liegen – als ECC-RAM. Die Maximalausstattung läge (endlich) bei 64 GByte. Ob es sich um DDR4-RAM handelt, ist noch unklar.

Daneben soll Apple angeblich schnellere NVMe-SSDs verbauen, die erstmals mit bis zu 2 TByte kommen. Derzeit lassen sich nur 1-TByte-SSDs konfigurieren. In Sachen diskrete GPU setzt Apple wohl erneut auf AMD-Technik – "für VR- und Pro-Apps". Thunderbolt 3 via USB-C soll ebenfalls endlich den iMac erreichen. Die neuen Geräte kommen laut dem Bericht "Ende Oktober".

Zum Mac mini schreibt Pike's Universum, er werde "nicht mehr so mini sein" – zumindest das Topmodell. Was das genau heißt, ist unklar. Apple hatte aber bereits angedeutet, dass es die kompakte Gerätelinie als Hardware für Profi- und Normalkunden einordnet. Gerüchte darüber, wann ein neuer Mac mini erscheinen könnte, gibt es derzeit noch nicht – da die Modellreihe zuletzt 2014 aktualisiert wurde, ist sie in diesem Jahr aber überfällig. Ein 8K-Bildschirm für den neuen Mac Pro ist angeblich auch geplant. (bsc)