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Neuer modularer Mac Pro steht angeblich noch ganz am Anfang

Die Entscheidung, den nicht erweiterbaren Röhren-Mac-Pro aufzugeben, hat Apple angeblich erst in den letzten Monaten getroffen. Schlimmstenfalls könnte ein neues Modell erst 2019 auf den Markt kommen.

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Bericht: Neuer modularer Mac Pro steht noch ganz am Anfang

Der aktuelle Mac Pro kam im Dezember 2013 auf den Markt. Zeit für ein Update.

(Bild: Apple)

Wer an Apples neuem, (wieder) modularen Mac Pro interessiert ist, braucht womöglich viel Geduld: Die Maschine könnte erst Ende 2018 oder gar 2019 auf den Markt kommen. Das schreibt OSnews unter Berufung auf informierte Kreise. Apple hatte in einem Gespräch mit Journalisten in dieser Woche bereits die Angabe eines Termins verweigert, stattdessen nur mitgeteilt, der neue Mac Pro erscheine "nicht mehr in diesem Jahr". Das Gerät soll den im Dezember 2013 erschienenen und nicht erweiterungsfähigen Aluröhren-Mac Pro ersetzen.

Die Entscheidung soll laut dem Bericht erst vor wenigen Monaten gefallen sein, die Entwicklungsarbeit für den neuen Mac Pro habe gar erst "vor wenigen Wochen" begonnen. Einer der Gründe für Apples neue Strategie soll gewesen sein, dass die Nachfrage nach alten MacBook-Pro-Modellen im Anschluss an die Vorstellung des neuen MacBook Pro mit Touch Bar angeblich sehr hoch war – Apple hatte mit den neuen Modellen die radikale Entscheidung getroffen, nur noch vier USB-C-Ports zu verbauen.

Auch die Probleme rund um das 5K-Display von LG, das Apple exklusiv vertreibt, trieben Apple demnach an, seine Profi-Nutzer wieder stärker in den Vordergrund zu rücken. Neben dem modularen Mac Pro sind auch neue Apple-Bildschirme geplant. Apple habe "eine ständige Negativität" von den Profi-Nutzern verspürt – und musste wohl reagieren.

Neben dem modularen Mac Pro plant Apple noch in diesem Jahr neue iMacs – aktuell gehen Beobachter von einer Veröffentlichung im Herbst aus. Apple will hier auch einen explizit für Profis gedachten Rechner auf den Markt bringen, gerüchteweise erhält er einen Xeon E3, bis zu 64 GByte ECC-RAM und eine VR-taugliche Grafikkarte von AMD.

OSnews spekuliert auch darüber, dass Apple ein weiteres MacBook Pro ohne Touch Bar auf den Markt bringen könnte – zudem sei denkbar, dass das iPad Pro zum Grafiktablet für den Mac wird, wie man dies schon von Wacoms Cintiq kennt. Dies lässt sich allerdings bereits durch Drittanbieter-Apps wie Duet Display realisieren. (bsc)