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Neues Abomodell im App Store: Apple klärt über Feinheiten auf

Gegenüber einem US-Medium hat der iPhone-Hersteller nähere Angaben zu den zulassungsfähigen Programmen genannt. Zuvor hatte es unter Entwicklern Verwirrung gegeben, was erlaubt ist und was nicht.

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(Bild: dpa, Alex Heinl/Archiv)

Nach Apples Ankündigung, künftig neue Abomodelle für Entwickler im App Store zuzulassen, gab es noch jede Menge offene Fragen – unter anderem die, welche Art von Anwendungen für den neuen Service, der auch eine geringere Provision für Apple nach dem ersten Jahr einschließt, tatsächlich erlaubt sind. Gegenüber der amerikanischen Macworld hat der iPhone-Produzent nun einige Details präzisiert.

Demnach dürfen Entwickler auch Apps anbieten, die allein mit Abo funktionieren. Das erinnert an Filmdienste wie Netflix, die dem Anwender zunächst nur ein Login-Formular anzeigen. Apples Marketing- und App-Store-Chef Phil Schiller hatte die neuen Abomöglichkeiten unter anderem für Enterprise-Anwendungen ins Spiel gebracht. In den von Apple publizierten Richtlinien hieß es dann aber, es müssten Apps sein, die kontinuierlich neue Inhalte anbieten – oder einen Service wie etwa einen Cloud-Speicher oder ein Onlinespiel.

Gegenüber Macworld ließ Apple nun durchblicken, dass auch Anwendungen zugelassen werden, die regelmäßig verbessert werden. (Apple hatte schon in der Vergangenheit etwa Microsofts Office-Paket für iOS zugelassen.) Allerdings darf nicht jedes Geschäftsmodell damit rechnen, einfach durchgewunken zu werden. Apps in Kategorien außerhalb des Medienbereichs müssten "sinnvoll sein".

Das heißt auch, dass Nutzer einen "fortlaufenden Wert" durch ihr Abo erhalten müssten. Die Worte bleiben also weiter recht vage – wie Apple die einzelnen Fälle handhabt, lässt sich erst im laufenden Betrieb sagen. Letzteres ist für Entwickler unschön, die erhebliche Investitionen in ihre Programme stecken. (bsc)