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Neues MacBook Air und neuer Mac mini: Weitere Hardware-Details [Update]

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Macbook Air und Mac mini mit Sandy-Bridge-Chips und Thunderbolt: Auf die am Mittwoch vorgestellten Hardware-Neuigkeiten hatten viele Mac-Nutzer schon länger gewartet. Nun wurden zusätzliche Detailinformationen bekannt.

So scheint Apple beim MacBook Air seinen Weg der Miniaturisierung konsequent fortzusetzen. Neben den bereits beim Vormodell auf dem Logic Board verlöteten RAM-Bausteinen scheint dies nun auch die Flash-Bausteine zu betreffen, die es in Größen zwischen 64 und 256 GByte gibt. Dazu heißt es auf Apple.com: "Weil wir die Flash-Chips direkt auf dem Logic Board platzieren, benötigen sie viel weniger Platz – ungefähr 90 Prozent." Zuvor hatte der Computerkonzern auf sogenannte Blade-SSDs gesetzt, die auf einem entnehmbaren Riegel saßen, der sich sehr leicht tauschen ließ. Externe Anbieter nutzten dies, um Aufrüstkits zu verkaufen. Wir haben Apple um eine Bestätigung gebeten.

[Update:] Mittlerweile liegt ein erster Teardown des neuen 13-Zoll-MacBook Air vor, den die US-Reparaturfirma iFixIt durchgeführt hat. Wie sich herausstellt, hat Apple die Flash-Chips doch nicht verlötet, sondern verwendet nach wie vor eine Blade-artige Karte. Damit dürfte es externen Anbieter weiterhin möglich sein, Aufrüstkits mit mehr Speicherplatz anzubieten. Auch Apple-seitig wird das 11-Zoll-Modell gegen Aufpreis (300 Euro) – wie bereits berichtet – ab sofort mit 256 GByte statt nur maximal 128 GByte verkauft.

Ebenfalls im Detail zeigt iFixIt das Innenleben des Mac mini. Hier gibt es keine großen Überraschungen, allerdings soll es dank des weggelassenen optischen Laufwerks nun genügend Platz für eine zweite 2,5-Zoll-Festplatte geben. [/Update]

Gleich geblieben ist die Tatsache, dass das 11-Zoll-MacBook Air aus Platzgründen weiterhin keinen SD-Kartenslot besitzt. Auch nutzt Apple nach wie vor keine FaceTime-HD-Kamera, sondern bleibt bei der niedrigeren Auflösung auch beim 13-Zoll-Modell. Dafür gibt es jetzt standardmäßig eine hintergrundbeleuchtete Tastatur, wie man sie schon von älteren MacBook-Air-Generationen kannte. Wer FireWire 800 oder Gigabit-Ethernet nachrüsten möchte, kann dies nun mit Hilfe eines Thunderbolt-Displays tun. Dabei reicht es dann, das Thunderbolt-Kabel an den neuen, 1000 Euro teuren Bildschirm anzuschließen, der diese Schnittstellen besitzt – die Signale werden zum MacBook Air weitergeleitet.

MacBook Air und Mac mini gemeinsam ist die Nutzung der verbesserten Funktechnik Bluetooth 4.0. Sie spart insbesondere auf Kurzstrecken Strom. Der Mac mini besitzt, wie schon früher die Server-Variante, kein optisches Laufwerk mehr; Apple verkauft aber für knapp 80 Euro weiterhin sein externes Superdrive. Einen diskreten Grafikchip – AMDs Radeon HD 6630M mit 256 GByte GDDR5-RAM – bietet nur das größere Mac-mini-Modell mit 2,5 GHz. Die Speicherbausteine laufen mit 1333 MHz (DDR3) und sind weiterhin vom Nutzer aufrüstbar.

Wer eine Übersicht benötigt, was sich zwischen den alten und neuen Modellen verändert hat, kann unterdessen einen Blick auf diese Tabellen werfen, die 9 to 5 Mac dem Augenschein nach aus australischen Apple-Quellen aufgetan hat. (bsc)