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Noch mehr Apple-Pay-Länder am Start

Neben Österreich sollen auch weitere neue europäische Länder den Bezahldienst für iPhone und Apple Watch erhalten.

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Apple Pay im Einsatz – hier durch eine Apple-Managerin.

Nach der Aktivierung von Apple Pay in Deutschland im vergangenen Dezember sollen nun weitere noch fehlende EU-Länder hinzukommen. Der kontaktlose Bezahldienst, der sich in Ladengeschäften per iPhone oder Apple Watch nutzen lässt, wurde bereits für Österreich angekündigt. Nun hat ein Banking-Start-up auf Twitter und Facebook weitere Regionen verraten, in die der Service vordringen soll.

Laut dem Apple-Partner N26 werden dies Estland, Griechenland, Portugal, die Slowakei und Slowenien sein. Ein anderes Geldhaus, die ING Bank, gab zudem durch, dass Rumänien demnächst zum Apple-Pay-Land werde. Wann der jeweilige Regionenstart erfolgt, wurde noch nicht kommuniziert. Zwischen Ankündigung und Freigabe können durchaus mehrere Wochen oder gar Monate liegen – letzteres war in Deutschland der Fall. Auch kommt es vor, dass Apple anfangs nur mit einigen wenigen Banken kooperiert, auch hierzulande sind diverse größere Geldhäuser – etwa die Postbank oder die Sparkassen – noch nicht dabei. Andere Banken wie die DKB wollen dabei sein, haben aber noch nicht freigeschaltet.

Apple Pay läuft laut Angaben von Tim Cook gut. Der Apple-Chef gab in dieser Woche bekannt, dass 2019 10 Milliarden Transaktionen überschritten werden. Bis Ende des Jahres soll Apple Pay in über 40 Ländern bereitstehen. In Deutschland soll der Service besonders schnell angenommen worden sein. Die Deutsche Bank habe innerhalb einer Woche mehr Aktivierungen von Apple Pay gezählt als für Android in einem Jahr, so der Apple-Chef.

Für Apple wird das Service-Geschäft – der Konzern kassiert bei jeder Apple-Pay-Transaktion mit – immer wichtiger. Im Finanzbereich soll zudem demnächst eine eigene iPhone-Kreditkarte, die Apple Card, hinzukommen. Das Projekt in Zusammenarbeit mit Goldman Sachs könnte auf absehbare Zeit auch international angeboten werden. "Mit der Zeit werden wir auf jeden Fall über internationale Möglichkeiten nachdenken", sagte der Chef des Auslandsgeschäfts der herausgebenden Bank Goldman Sachs, Richard Gnodde, dem US-Sender CNBC am Dienstag. (bsc)