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NoteSuite vereint Notizen, To-Do-Listen und Dokumentenviewer

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NoteSuite heißt das Programm, das Wettbewerbern wie Evernote Paroli bieten will. Dazu bietet es als Kernfunktion einen Notiz-Editor, der sowohl Text, Bilder als auch freie Zeichnungen und Tonaufnahmen erlaubt. Aus den Notizen kann der Nutzer im nächsten Schritt einzelne Aufgaben oder ganze Listen erzeugen. Deren Einträge lassen sich drei Ebenen tief in Untergruppen organisieren, zudem etikettieren und über iCloud synchronisieren. Im selben Editor kann der Anwender Word-, Powerpoint- und PDF-Dokumente öffnen, konvertieren und mit Anmerkungen versehen. Powerpoint-Folien verkleinert NoteSuite automatisch bei der Umwandlung in eine Notiz, damit Platz für Text und andere Anmerkungen entsteht. Der Anwender kann alle Dokumente etikettieren, PDFs zusätzlich mit Zeichnungen und diverse Textänderungen anreichern.

In den Notizen lassen sich To-Do-Listen integrieren.

Besonders stolz ist das Studio Theory.io, die Firma von Mac-Urgestein Peter Tamte (Apple, Bungie, MacSoft), über die "natural language", die NoteSuite verarbeiten kann. So erkennt das Programm etwa Begriffe wie "Morgen" oder "in zwei Tagen" und setzt bei der Umwandlung das richtige Datum ein.

PDFs kann der Nutzer nachträglich mit Hervorhebungen, Kommentaren und Skizzen versehen. Das Bild zeigt die iOS-Version.

Mit wenigen Klicks fügt das Programm Webseiten als Clips zu den Notizen hinzu. Die Elemente können dort nachträglich modifiziert und um Angaben erweitert werden, zum Beispiel lassen sich Bilder vergrößern und Zeichnungen sowie Kommentare hinzufügen. Mehrere Seiten verschmilzen so zum Beispiel zu einem Artikel. Der Nutzer hat die Möglichkeit, alle NoteSuite-Dokumente nach Text zu durchsuchen, über Dropbox, GoogleDrive, Box oder eMail zu verteilen und zu organisieren. Auf dem iPad, die Version dafür kostet 1,99 Euro zur Einführung (später 4,99 Euro), schützt auf Wunsch ein vierstelliges Passwort die Suite. Der Hersteller legt Wert darauf, dass es keinen zwingenden Account-Login oder eine andere Form des Online-Zwangs gibt. Der Einführungspreis der fast identisch gestalteten Mac-Version liegt bei 4,99 Euro (später 7,99 Euro).

(rsr)