Nutzer berichten von korrodierten Lightning-Kabeln

Apples aktuelle Kompaktstrippe für iOS-Geräte ist nicht billig, aber praktisch. Nun gibt es Hinweise, dass manche Charge Haltbarkeitsprobleme aufweist.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 5 Beiträge
Von
  • Ben Schwan

Im Apple-Diskussionsforum berichten Nutzer von Problemen mit Apples 19 Euro teuren Lightning-nach-USB-Kabeln. Demnach kann es nach einiger Benutzungszeit dazu kommen, dass die eigentlich mit einer dünnen Goldschicht überzogenen Kontakte korrodieren. Dem ZDNet-Journalisten Jason D. O'Grady erging es ebenfalls so: Wie er in seinem Blog schreibt, versagten gleich zwei der Kompaktstrippen innerhalb eines Monats ihren Dienst.

Eines der Kabel nutzte O'Grady im Auto, das andere gehörte seiner Frau. Vor einem Monat habe er ab und zu Probleme beim Laden bemerkt, etwas später versagte die Verbindung dann ganz. Besonders alt waren die defekten Kabel nicht: Sie wurden beide im September 2013 erworben.

Korrodierte Lightning-Stecker.

(Bild: Jason O'Grady)

Es handelte sich um die in der iPhone-Verpackung mitgelieferten Kabel. Apples Supporter empfahlen O'Grady, die Strippen zu einer Genius Bar im Apple Store zu bringen – ob sie anstandslos getauscht werden, ist noch unklar.

Im Apple-Diskussionsforum wird derweil debattiert, woran die Korrosion liegen könnte. Möglicherweise ist die von Apple verwendete Beschichtung unrein oder es gibt elektrische Gründe im Zusammenhang mit Feuchtigkeit. Wie viele Nutzer betroffen sind, lässt sich ebenfalls nicht sagen. Möglicherweise handelt es sich nur um einige wenige Chargen. Der Mac & i-Redaktion liegen bislang keine entsprechenden Leserberichte vor. (bsc)